Noms de lieux et de
lieux-dits du Haut-Valais

Lemme supérieur

Curmilz

Curmilz ist nur einmal 1346 in Leukerbad als alpis de curmilz belegt. Ob ein Zusammenhang mit dem freiburgischen Gurmels (KRISTOL ET AL., 2005, 421 f.) besteht, ist sehr unsicher. Bei Gurmels wird übereinstimmend als Erstglied CORTE ‘Hof’ < lat. COHORTEM angenommen. Bei einer alpis ‘Alpe’ ist das kaum der Fall. BENB (1, 2, 41) nimmt auf der Grundlage der Literatur in HBLS (3, 431) an, dass Gurmilz ein früherer, wohl verstümmelter Name der Gemmi gewesen sei. Der ursprüngliche Name sei Gurnigel (aus mlat. CORNICULUM) (cf. HL GEMMI).

VSNB, Bd. 1, Sp. 393

Ocurrences

curmilz