Hauptlemma
Bumma
Bumma f. ist als di Bumma (Grengiols) belegt. Laut Gwp. handle es sich bei <bumma> um eine grosse <trinkel>. Wenn diese Angabe stimmt, ist wohl die Form einer grossen Trinkel gemeint; der Name wäre dann eine Ableitung zum Schallwort bumm (ID. 4, 1245), hier wohl die Nachahmung des Geläutes einer Trinkel. Das HL ist so jedoch nicht belegt.
In Hohtenn ist di Bummermattu ‘die Wiese der Familie Bummer (nur laut Gwp.)’. Belegt ist der FaN im Oberwallis sonst nicht; ob ein Beiname vorliegt, kann nicht gesagt werden.
Die in Visperterminen und Glis vorkommenden Belege für Bummustafel und Bummuwald gehören wohl zum FaN Bumann (cf. HL BUMANN (FAN)).
VSNB, Bd. 1, Sp. 303
Vorkommen
bumma
- Bumma Grengiols
bummer
- Bummermattu Hohtenn