Oberwalliser Orts- und Flurnamenbuch

Datenbank (Webversion)
Hauptlemma

Chin

Chin n. ist als Teil des Kopfes und übertragen in GRICHTING (1998, 48) nur als Chimbei, Chinbein (Lötschtal) ‘Kinn’ belegt. ID. hat es als Chinni II ‘Kinn’ (3, 320); als Chinnbein ‘Kinnbein, Unterkiefer, Kinn’ ist es in ID. (4, 1301) ebenfalls belegt. In der Datenbank erscheint es als Felschin ‘Felskinn (Fels in der Form des Körperteils Kinn)’ (Saas-Fee; auch LT und FLNK als Felskinn). der Chimmbode ‘der Boden unterhalb des Felskinns’ (Grengiols) schliesst mit einem Bestimmungswort hier an. Weit häufiger sind die Belege für Chi ‘Schlucht’ (cf. HL CHI).

VSNB, Bd. 1, Sp. 347

Vorkommen

chimm

chin (Chinni)