Oberwalliser Orts- und Flurnamenbuch

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Hauptlemma

Alegi

Alegi ‘sanfte Steigung, Abdachung’ ist zum schwdt. Adj. a(n)legen ‘sanft ansteigend, bes. von Terrain’ bzw. dem dazu gehörenden Sub. A(n)lägi f. ‘sanfte Steigung oder Abdachung’ (ID. 3, 1166) zu stellen. Das HL könnte formal in die Verbpartikel an- und das Nomen Legi aufgetrennt werden, doch wird es in allen Fällen ohne Trennung verwendet und das HL LEGI wird meist als ‘Zaundurchgang’ verstanden.

Das Simplex kommt als Aalegi (Ausserberg, SK), als Alegi (St. Niklaus) und als uf dr Aalegin (Blatten, unterhalb Fafleralp) vor. Hier bildet es ein Namennest mit t Aalegbiäla ‘die Hügel bei der Aalegin’, dr Aalegbopem ‘der Boden bei der Aalegin’, t Aalegfurä ‘die Furchen bei der Aalegin’, t Aalegschiirä ‘die Scheuern bei der Aalegin’, t Aalegsuän ‘die Wasserleite von / zur Aalegin’ und t Aalegbopemschiirä ‘die Scheuern beim Aalegbopem (Boden bei der Aalegin)’.

VSNB, Bd. 1, Sp. 89

Vorkommen

aaleg

aalegi

aalegin

alegi