Braadeli
Braadeli ist dreimal in Albinen belegt: ts Braadeli (LT Bradele, FLNK Bradele, MATHIEU 2006, 57 Praadelee), sowie der Braadeligrabu ‘der Graben durch das Braadeli’ (MATHIEU 2006, 57 und 59 Praadeleegrabu) und der Braadeliwäg ‘der Weg ins Braadeli’. MATHIEU (2006, 57) kennt weiter Z Unner Praadelee ‘der untere Teil des Praadelee’. In MATHIEU (2006, 11) wird Praadelee als Kompositum von frpr. praa ‘Wiese’ (FEW 9, 333ss. s. v. pratum ‘Wiese’) und frpr. delé ‘jenseits’ (GPSR 5, 251 s. v. delà), insgesamt ‘die Wiese jenseits (des Baches)’ gedeutet. Die verschiedenen Schreibweisen lassen annehmen, dass der Name auch als dt. Diminutiv gedeutet und deswegen als Neutrum interpretiert wird; insgesamt dürfte aber die frpr. Herkunft des Flurnamens ausser Frage stehen.
VSNB, Bd. 1, Sp. 264
Vorkommen
braadeli
- Braadeli Albinen
- Braadeligrabu Albinen
- Braadeliwäg Albinen