Oberwalliser Orts- und Flurnamenbuch

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Hauptlemma

Chlätta

Chlätta ist zu schwdt. Chlëtten, wdt. Chlätta, Chlättä (Goms), Chlättn (Lötschental) f. ‘Klette’, ahd. cletha, kleddo, -a, mhd. klette (ID. 3, 701 f.; GRICHTING 1998, 49; MARZELL 1, 374 ff.) zu stellen. Das Simplex kommt einmal im Plural vor als Chlätte ‘die Kletten’ (Raron). Dazu noch drei Mal als Bestimmungswort zusammen mit Acher, wohl mit der Bedeutung ‘Acker, auf / bei dem Kletten wachsen’. Die Pflanze ist als Chlätta in Törbel (STEBLER 1927, 84) und Lax (BIELANDER 1948 [1985], 100) genannt. ARCTIUM MINUS und weitere Subklassen sind für das Wallis erwähnt (WAGNER / LAUBER / GYGAX 52014, 1136).

VSNB, Bd. 1, Sp. 352

Vorkommen

chlätte

klätt

klet

klett