Hauptlemma
Fäärschtun (PN)
Fäärschtun (PN) ist in der Fäärschtunacher ‘der Acker des Ferst (unklar)’ (Staldenried, auch FLNK und LT) belegt. Die historischen Belege haben 1555 am Ferstenacher (/Feistenacher??) [die zweite Lesung ist sehr unsicher, da auf dem Zeichen für /r/ kein Hinweis auf dem Zeichen für /i/ steht], 1700 im Fersten Acher, 1716 am Fersten Acher, 1785 im Ferschen Acher, 1806 im Ferschen Acher, 1820 im Fersten Acher, 1836 Wertschen Acher, 1839 im Ferschenacher, 1851 im Ferschen Acker. Das Bestimmungswort ist also wohl ein schwacher Genitiv Singular zu einem PN Fersta oder Ferst, der im Wallis jedoch nicht bekannt ist. Weiter ist belegt Färschtunachergrabu ‘der Graben, der zum Fäärschtunacher hinunterführt’ (FLNK, Staldenried).
VSNB, Bd. 2, Sp. 96
Vorkommen
fäärschtun
- Fäärschtunacher Staldenried
färschtun
- Färschtunachergrabo Staldenried