Oberwalliser Orts- und Flurnamenbuch

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Verweise für Hauptlemma

Baabi

Das HL BAABI ist eine Kurzform zu Barbara (siehe dort) oder auf den FaN Barben bezogen. Belegt ist es als t Baarbitanne ‘die Tannen der Barbi (Barbara) (keine Tannen mehr, aber im Gebiet Tanne)’ (Ulrichen), wo mehrere Besitzernamen im Bereich Tanne (FLNK, Ulrichen) als t Fäldertanne und als t Lepolltitanne (beide Ulrichen) belegt sind, vgl. HLL FÄLD und LEPOLLTI (PN).

VSNB, Bd. 1, Sp. 142

Hauptlemma

Barbara (PN)

Barbara (PN) erscheint einerseits als PN, anderseits als der Name der Heiligen (Sant) Barbara; für den PN ist die Kurzform Baabi, Babi (ID. 4, 915 ff.) belegt, die aber auch den Sinn ‘einfältige Person’ haben kann. Bei Z Sant Barbara handelt es sich um eine Kapelle in Leuk und deren Umgebung. Unklar ist, ob der frz. Beleg Barbarie (Leuk, 1544) sich auf die Heilige bezieht. Die Form Baabisch ist ein Genitiv für die Besitzerin oder Nutzerin. Die Gewährsperson aus Visperterminen interpretiert Baabischtadolti als ‘kleiner Stadel’, versteht also Baabi als ‘klein’, wohl in Anlehnung an ‘kleines Kind, Säugling’, das im Wdt. allerdings Mämmi heisst (ID. 4, 225); zu vermuten ist, dass wohl eher Baabi ‘Barbara’ vorliegt. Zum Namen siehe auch die HLL BABEN (PN) und BARBI.

VSNB, Bd. 1, Sp. 164

Vorkommen

baabi

baabisch

babisch

barbara

barbarae

barbarie

barbi