Oberwalliser Orts- und Flurnamenbuch

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Hauptlemma

Brosy (FaN)

Dreimal historisch belegt (in Brosen Schluͤcht (1779, Naters), in Brosigen (1779, Naters), aúff Brossmigen Matten (1746, Simnplon)) ist Brosi, das zu einem FaN Brosy oder zum PN Brosi, Kurzform zu Ambrosius (ID. 1, 233), zu stellen ist. In zwei Fällen ist es mit einer kollektiven /-IG/- Ableitung versehen, wobei im Fall Brossmigen (Simplon) ein m vorhanden ist, das wohl parallel zu Fällen wie Bettmer (aus Betten) zu erklären ist. Im Register zu den HRBS wird ein Johannes Lergjen, Venner, gen. Brosy, erwähnt.

VSNB, Bd. 1, Sp. 285

Vorkommen

brosen

brosigen

brossmigen