Hauptlemma
Aposchtel
Aposchtel ist nur einmal belegt im Namen ze Zwelf Aposchtlu ‘bei den zwölf Aposteln’ (Naters). Es wird wie nhd. Apostel m. ‘Jünger Jesus’ verwendet; die abgeleiteten Bedeutungen beim schwdt. Apostel (ID. 1, 363) treffen hier nicht zu. An Stelle des heutigen Bildstockes im Rischinerwald soll früher das Zwölf-Apostel-Kapellchen mit einem spätgotischen Altar, der 1906 an das Landesmuseum in Zürich verkauft wurde, gestanden haben. In der Predella dieses Altars sind Gottvater mit elf Aposteln abgebildet. Der Apostel Philippus am linken Bildrand wurde gestohlen und ist bis heute unauffindbar geblieben (JOSSEN 2000, 664 f.).
VSNB, Bd. 1, Sp. 122
Vorkommen
aposchtlu
- Zwelf Aposchtlu Naters