Oberwalliser Orts- und Flurnamenbuch

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Hauptlemma

Breten

Breten ist einerseits 1230 als Breten in Glis belegt; anderseits als únter die Brettú 1829 in Ergisch. V. ABGOTTSPON (p. c.) vermutet in Ergisch einen Bezug zu Nr. 45809 in der Datenbank, wo es únder die Breiten heisst. In Glis ist von einem Stück Weinberg, der Breten heisst, die Rede. LEXER (1, 351) kennt brëten ‘grosser Balken’ (vgl. auch ID. 5, 911 f. s. v. Brëtten). BENB (1, 4, 532) nennt Brätte, kann es aber nicht deuten. Wenn die Deutung von LEXER stimmt, müsste es sich um eine metaphorischen Verwendung handeln: das Stück Weinberg, das wie ein grosser Balken aussieht. Im Fall von Ergisch scheint die Deutung als Breite sinnvoll zu sein (cf. HL BREIT).

VSNB, Bd. 1, Sp. 277

Vorkommen

brettu