Oberwalliser Orts- und Flurnamenbuch

Datenbank (Webversion)
Hauptlemma

Cheschti

Cheschti tritt nur als Bestimmungswort auf, es ist zu schwdt. Chesten, Chestenen, Chestelen f., wdt. Cheschtina, Cheschtänä (Goms), Cheschtinu f. ‘Kastanie’ (ID. 3, 541; GRICHTING 1998, 48) zu stellen. Der häufigst belegte Typ ist Cheschtiböum ‘Kastanienbaum’ (Brigerbad, Naters, Stalden, Visperterminen), gefolgt von Cheschtiholz ‘Kastanienwald’ (Filet, Naters) und Cheschtinuwald ‘Kastanienwald’ (Mörel). Die volle Form Cheschtinu erscheint noch in Cheschtinuhaalta ‘Kastanienhalde’ (Eyholz). Je einmal sind Matta und Acher Grundwort. Komplexer ist einzig Cheschtiböumgrabo ‘der Graben beim Kastanienbaum’ (Visperterminen).

VSNB, Bd. 1, Sp. 342

Vorkommen

cheschti

cheschtinu

kestem

kesten