Hauptlemma
Ewig
Ewig Adj. ist zu schwdt. ēwig wie nhd. ‘ohne Ende, immer oder wenigstens sehr lange dauernd’ auch ‘immer, d. h. oft wiederkehrend’ und wdt. eewig ‘ewig, andauernd’ (ID. 1, 609 ff.; GRICHTING 1998, 63) zu stellen.
Belegt ist es in das Ewig Güldt ‘die ewige Abgabe’ (1728, Zeneggen), t Eewigu Reina ‘die ewigen (wohl: sich lange hinziehende) Raine’ (Wiler) und ts Ewigschneefäud ‘das Feld mit dem ewigen Schnee’ (Fieschertal; LT und FLNK, Ewigschneefäld; SK Ewig Schnee Feld), ein Gletscher östlich des Trugberg. Die drei Bedeutungen von ewig sind sehr unterschiedlich, entsprechen aber auch dem Hochdeutschen.
VSNB, Bd. 2, Sp. 92
Vorkommen
eewigu
- Eewigu Reina Wiler
ewig
- Ewig Güldt Zeneggen
- Ewigschneefäud Fieschertal