Oberwalliser Orts- und Flurnamenbuch

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Hauptlemma

Biven

Biven ist nur 1614 von Vercelli aus (Stadt im Piemont) als jm Biventhal (Binn?) (s. v. BIVENTAU) belegt. Es handelt sich um ein Testamtent eines Petrus zum Oberhaus (von Bürchen), der seinem Bruder Geld vermacht, um eine Wallfahrt nach dem Ort zu unternehmen, der jm Biventhal ‘im Bivental (unklar)’ genannt wird. Im gleichen Testament sind 1614 die beiden Flurnamen di Gibreita (Raron) und tsum Oberhüs (Bürchen) belegt. Eine Deutung von Biven ist nicht möglich; als Wallfahrtsort käme am ehesten der Ort Heiligkreuz im Lengtal (Binn) in Frage, dessen Name aber nie als Biventhal erscheint.

VSNB, Bd. 1, Sp. 228

Vorkommen

biven