Oberwalliser Orts- und Flurnamenbuch

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Hauptlemma

Barbi

Barbi ist dreimal belegt, immer als Bestimmungswort. Es ist wohl zum PN Barbara zu stellen; die Kurzform Barbi ist für das Oberwallis belegt (ID. 4, 1534); in Ulrichen wird Barben als FaN angegeben, wohl ein Genitiv zu Barbi; allerdings fehlt ein Beleg dafür. Die Grundwörter sind zu Tanna, Egg(a) und Wang zu stellen. Da historische Beleg durchwegs fehlen, kann die Deutung nicht als gesichert gelten. Die teilweise Kürzung der Hauptsilbe lässt sich durch das sog. Brandstettersche Gesetz (Kürzung von Langvokalen in mehrsilbigen Komposita) erklären. Zum Personennamen siehe auch HLL BARBARA (PN) und BABEN (PN).

VSNB, Bd. 1, Sp. 164

Vorkommen

baarbi

barb

barbu