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risques naturels

inventaire historique

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Précipitation


12 Résultats de recherche

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ID: 32
Date: 1383-01-01 ⏤ 1383-12-31
Texte de la source:
Villeneuve, 1383 (CC Chillon, 1384-85, «exitus vanelli»).
Les installations de pêche du Rhône à Villeneuve rapportent moins à cause des inondations et des ravages du Rhône et des pluies en 1383.
Original:[p. 52]: Villeneuve, 1383 (CC Chillon, 1384-85, «exitus vanelli»).
Les installations de pêche du Rhône à Villeneuve rapportent moins «propter innundationes et ruynas Rodani et pluviarum que fuerunt ibidem in anno MoCCCoLXXXIIIo».
(Q: Dubuis Pierre, Une économie alpine à la fin du Moyen Age. Orsières, l'Entremont et les régions voisines 1250-1500, (= Cahiers de Vallesia, vol. 1), Sion 1990, t. 2: Annexe: Textes relatifs au climat et à la météorologie (Valais occidental, XIIIe-XVe siècles), p. 48-54.)
Index des lieux: Villeneuve
Index matières: Überschwemmung; Regen
Saison: Tous
Catégories:
Catastrophe naturelleInondation
Catastrophe naturelleDommage
PrécipitationPluie
Noms de lieux (Commune):
Villeneuve (Waadt) Coordonnées: 560756/560756
Le Rhône (Villeneuve) (Waadt) Coordonnées: 560156/560156
Source:
id: [3466] Comptes des châtellenies


ID: 41
Date: 1409-01-30 ⏤ 1409-01-31
Texte de la source:
Orsières, janvier 1409 (CCE 146, «expense»).
On répare le bief des machines d'Orsières, abîmé par l'inondation et des glissements de terre, les 30 et 31 janvier 1409.
La Douay (Orsières), janvier 1409 (CCE 146, «expense»).
Le battoir de La Douay est également abîmé par cette crue.
Originaux:[p. 53]: Orsières, janvier 1409 (CCE 146, «expense»).
On répare le bief des machines d'Orsières, abîmé «per diluvium et inundationem aquarum et pluviarum et mena ruynarum dirruentium, labentium et descendentium a superioribus locis ad inferiora», les 30 et 31 janvier 1409.
(Q: Dubuis Pierre, Une économie alpine à la fin du Moyen Age. Orsières, l'Entremont et les régions voisines 1250-1500, (= Cahiers de Vallesia, vol. 1), Sion 1990, t. 2: Annexe: Textes relatifs au climat et à la météorologie (Valais occidental, XIIIe-XVe siècles), p. 48-54.)
***
[Dubuis, Une économie alpine à la fin du Moyen Age. Comptes des châtellenies, p. 53]: La Douay (Orsières), janvier 1409 (CCE 146, «expense»).
Le battoir de La Douay est également abîmé par cette crue.
Index des lieux: Orsières
Index matières: Überschwemmung
Saison: Hiver
Catégories:
Catastrophe naturelleInondation
Catastrophe naturelleEboulement / chutes de pierres
Catastrophe naturelleDommage
PrécipitationPluie
Noms de lieux (Commune):
Orsières (Orsières) Coordonnées: 577360/577360
La Dranse d'Entremont (Orsières) Coordonnées: 577218/577218
La Douay (Orsières) Coordonnées: 577561/577561
Sources:
id: [3485] Comptes des châtellenies
id: [3486] Comptes des châtellenies


ID: 67
Date: 1506-10-09 ⏤ 1506-10-18
Texte de la source:
Im selben Jahr [1506], vom Fest des hl. Dionys [9. Oktober] bis zum Lukas-Tag [18. Oktober] einschliesslich hat es unaufhörlich, Tag und Nacht, geregnet, was an mehreren Orten zu Überschwemmungen führte. Zur selben Zeit wurde die Stadt Grenoble teilweise, die Stadt Chambéry vollständig überschwemmt.
Originaux:[p. 56]: Eodem anno [1506], a festo sancti Dyonisii usque ad festum sancti Lucae inclusive pluit incessanter tam die quam nocte et fuit in pluribus locis maxima inondatio aquarum et diluviorum. Eodem tempore civitas Crationopolis fuit in parte submersa per diluvium aquae. In Chamberiaco tota villa plena aqua.
(Q: Santschi Catherine (éd.), Les annales du notaire montheysan Claude Revilliodi 1490-1525. Edition, introduction et commentaire, in: Vallesia 23, 1968, S. 31-68.)
***
1506
Inondation à Monthey qui venait d'être ruinée quelques années auparavant par les guerres.
(Q: AEV, Vieux-Monthey, 2248)
Index des lieux: Monthey
Index matières: Überschwemmung
Saison: Automne
Catégories:
Catastrophe naturelleInondation
PrécipitationPluie
Noms de lieux (Commune):
Monthey (Monthey) Coordonnées: 562688/562688
La Vièze (Monthey) Coordonnées: 564122/564122
Sources:
id: [1866] Annalen Claude Revilliodi
id: [7927] Inondations de la Vièze a Monthey


ID: 340
Date: 1639-12-01 ⏤ 1639-12-31
Texte de la source:
In diesem Monat Dezember 1639 verursachte Dauerregen während 4 Tagen durch die von den Bergen herabschiessenden Wassermassen schweren Schaden und Ungemach für die Reisenden, insbesondere aber an den Kornspeichern und Alpgebäuden. […]
Originaux:[f. *67v / p. 171]: Hoc mense [Decembri 1639] quatridui spatio perstitit imber tantus, ut aquarum gurgites et voragines ex altis montibus concitarit non absque gravi damno et incommodo viatorum et potissimum casarum graminearum et casealium in montibus existentium.
Postmodum aeris temperie subfrigida usi sumus ita suaviter, ut videretur citius in verno tempore quam hyemali versari, et potissimum in festis natalibus.
(Q: AASM, DIV 13/0/1: Berodi Chronica)
Index des lieux: St-Maurice
Index matières: Regen (andauernd); Überschwemmung; Frühlingswetter
Saison: Hiver
Catégories:
Catastrophe naturelleInondation
PrécipitationPluie
Nom de lieu (Commune):
St-Maurice (Saint-Maurice) Coordonnées: 566321/566321
Sources:
id: [176] Berodi Chronica
id: [2501] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge


ID: 4123
Date: 1897-01-31
Texte de la source:
[WB 6.02.1897; Nr. 6]:
Witterung und Verkehrsstörung. Reichlichen Schneefall hatten wir Anfangs dieser Woche zu Berg und Thal. In den Seitenthälern liess derselbe wegen des selbst bis zu bedeutenden Höhenlagen eintretenden Regens Lawinenschläge befürchten. Von Unglück hat man indeß, Gott sei Dank, bisher nichts vernommen. ... Von andern Störungen wissen wir nur, daß zwischen Fiesch und Oberwald der Verkehr einige Zeit gänzlich unterbrochen war. Ein Gleiches muß auch im Visperthal der Fall gewesen sein, denn in St. Nikolaus lag der Schnee 2,2 Meter tief. Mittwoch Abend endlich zog der Himmel seinen Wolkenschleier wieder ein und lies, durch den Glanz der Sterne die bange Sorge verscheuchen.
Index des lieux: Fiesch, Oberwald, St. Niklaus
Index matières: Schneefall
Saison: Hiver
Catégorie:
PrécipitationNeige
Noms de lieux (Commune):
Fiesch (Fiesch) Coordonnées: 653368/653368 [OuF]
St. Niklaus (St. Niklaus) Coordonnées: 628032/628032 [OuF]
Oberwald (Oberwald) Coordonnées: 669659/669659 [OuF]
Source:
id: [8257] Walliser Bote


ID: 4272
Date: 1904-07-29
Texte de la source:
[WB 6.8.1904; Nr. 63]:
Ried-Brig. (Korr.) Ueber den Berg, der die Alpe Roßwald überragt und „Chläna“ genannt wird, ging letzten Freitag Nachmittag ein gewaltiges Hagelwetter nieder. Im Nu war der Gipfel mit Hagelkörnern weiß belegt und schwarze Schlammmassen wälzten sich die steilen Bergabhänge herab in den „Ruhigraben“[!]. Einer Lawine gleich, mehr als zwei Meter hoch, rutschte der Schlamm langsam abwärts und kreuzte an zwei Stellen unter Zurücklassung breiter Schlammmassen die Simplonstraße. Im langgezogenen Weiler „Bach“ häuften sich große Massen auf Weg und Steg und überliefen auch einige anstoßenden Wiesen. Ein Müller, dessen Haus hart am Bachesrande steht, verließ in Eile, ohne die Türe hinter sich schließen zu können, seine Mühle und sieh da — die wunderfizigen „Schwarzen“ guckten hinein und lagerten sich mehr als halb Meter hoch zwischen den wohlgefüllten Kornsäcken. Abgesehen von den Verheerungen, die die Runse an der alten Straße zwischen Ried und Brig angerichtet, ist ein bedeutender Schaden nicht geschehen, dank der Besonnenheit der Leute, die an gefährlicher Stelle einen Steg, der die Schlammmassen auf die Wiesen und in das Dorf Schlucht geleitet haben würde, abgerissen haben. Die Reisenden mit der Post mussten für diesen Nachmittag in Schlucht und „Baswery“ umsteigen. Ein flotter Einspänner, der noch am gleichen Nachmittag auf den Simplon hinauffahren sollte, baumelte langsam in Begleitung von vier starken Brigerbergern eine Saumstraße hinauf, während die Passagiere, die großartige Naturerscheinung bewundernd, hintendrein tappten. O yes — großartig! — Interessant war noch, daß sich das schwarze Element so langsam vorwärts bewegte, daß ein Mann ihm voraus eilen und gefährdete Leute aufmerksam machen konnte. L.
Original:[WB 6.8.1904; Nr. 63]:
Ried-Brig. (Korr.) Ueber den Berg, der die Alpe Roßwald überragt und „Chläna“ genannt wird, ging letzten Freitag Nachmittag ein gewaltiges Hagelwetter nieder. Im Nu war der Gipfel mit Hagelkörnern weiß belegt und schwarze Schlammmassen wälzten sich die steilen Bergabhänge herab in den „Ruhigraben“[!]. Einer Lawine gleich, mehr als zwei Meter hoch, rutschte der Schlamm langsam abwärts und kreuzte an zwei Stellen unter Zurücklassung breiter Schlammmassen die Simplonstraße. Im langgezogenen Weiler „Bach“ häuften sich große Massen auf Weg und Steg und überliefen auch einige anstoßenden Wiesen. Ein Müller, dessen Haus hart am Bachesrande steht, verließ in Eile, ohne die Türe hinter sich schließen zu können, seine Mühle und sieh da — die wunderfizigen „Schwarzen“ guckten hinein und lagerten sich mehr als halb Meter hoch zwischen den wohlgefüllten Kornsäcken. Abgesehen von den Verheerungen, die die Runse an der alten Straße zwischen Ried und Brig angerichtet, ist ein bedeutender Schaden nicht geschehen, dank der Besonnenheit der Leute, die an gefährlicher Stelle einen Steg, der die Schlammmassen auf die Wiesen und in das Dorf Schlucht geleitet haben würde, abgerissen haben. Die Reisenden mit der Post mussten für diesen Nachmittag in Schlucht und „Baswery“ umsteigen. Ein flotter Einspänner, der noch am gleichen Nachmittag auf den Simplon hinauffahren sollte, baumelte langsam in Begleitung von vier starken Brigerbergern eine Saumstraße hinauf, während die Passagiere, die großartige Naturerscheinung bewundernd, hintendrein tappten. O yes — großartig! — Interessant war noch, daß sich das schwarze Element so langsam vorwärts bewegte, daß ein Mann ihm voraus eilen und gefährdete Leute aufmerksam machen konnte. L.
(Q: Walliser Bote)
Index des lieux: Rosswald, Ried-Brig
Index matières: Hagel, Schlammlawine
Saison: Été
Catégories:
Catastrophe naturelleEboulement / chutes de pierres
PrécipitationGrêle
Noms de lieux (Commune):
Ried-Brig (Ried-Brig) Coordonnées: 644368/644368
Termen (Termen) Coordonnées: 644941/644941
Rufigrabo, der (Ried-Brig) Coordonnées: 644782/644782 [OuF]
Basweri, di (Ried-Brig) Coordonnées: 645117/645117 [OuF]
Rosswald, der (Termen) Coordonnées: 646912/646912 [OuF]
Bach, im (Ried-Brig) Coordonnées: 644041/644041 [OuF]
Schlüocht, t (Ried-Brig) Coordonnées: 644691/644691 [OuF]
Source:
id: [8445] Walliser Bote


ID: 4350
Date: 1907-06-10
Texte de la source:
[WB 15.06.1907; Nr. 48]:
Oberwald. (Korr.) Letzten Montag, abends 6 Uhr, entlud sich über unsere Gegend ein fürchterliches Hagelwetter. Eine Seltenheit in dieser Jahreszeit am Fusse der Furka und Grimsel. Die Hagelkörner hatten die Grösse von ziemlichen Vogeleiern. Augenblicklich schwollen die kleinsten Wasser zu Bächen an. Auf der Grenze von Obergesteln und Oberwald trat das Wasser über die Wasserleitung, verheerte mehrere Aecker und Wiesen fast gänzlich und überschüttete eine Strecke weit die Strasse. Noch am folgenden Tage mittags konnte man Hagelkörner wie die grössten Erbsen 10 Cm. Hoch aufgeschichtet sehen. Am Grase wurde auch ziemlicher Schaden verursacht.
Original:[WB 15.06.1907; Nr. 48]:
Oberwald. (Korr.) Letzten Montag, abends 6 Uhr, entlud sich über unsere Gegend ein fürchterliches Hagelwetter. Eine Seltenheit in dieser Jahreszeit am Fusse der Furka und Grimsel. Die Hagelkörner hatten die Grösse von ziemlichen Vogeleiern. Augenblicklich schwollen die kleinsten Wasser zu Bächen an. Auf der Grenze von Obergesteln und Oberwald trat das Wasser über die Wasserleitung, verheerte mehrere Aecker und Wiesen fast gänzlich und überschüttete eine Strecke weit die Strasse. Noch am folgenden Tage mittags konnte man Hagelkörner wie die grössten Erbsen 10 Cm. Hoch aufgeschichtet sehen. Am Grase wurde auch ziemlicher Schaden verursacht.
(Q: Walliser Bote)
Index des lieux: Oberwald
Index matières: Hagel, Überschwemmung
Saison: Été
Catégories:
Catastrophe naturelleInondation
PrécipitationGrêle
Noms de lieux (Commune):
Oberwald (Oberwald) Coordonnées: 669659/669659 [OuF]
Obergesteln (Obergesteln) Coordonnées: 667930/667930 [OuF]
Source:
id: [8548] Walliser Bote


ID: 4419
Date: 1910-07-31
Texte de la source:
[WB 13.07.1910; Nr. 56]:
Gewitter. Am Sonntag abend entlud sich über St. Maurice wiederum ein heftiges Unwetter. Die Bevölkerung wurde alarmiert und begab sich nach der Richtung von Verolliez, woselbst der Fluss über die Ufer zu treten drohte. Den Anstrengungen von zirka 200 Mann ist es gelungen, das Ausbrechen der Fluten zu verhindern. Die Waisenanstalt für Mädchen musste völlig geräumt werden. Von den Forts beleuchteten die Scheinwerfer die bedrohten Gegenden. Gleichzeitig ging über die Gegend von St. Maurice ein starker Hagelschauer nieder und richtete in den Weinbergen grossen Schaden an.
Original:[WB 13.07.1910; Nr. 56]:
Gewitter. Am Sonntag abend entlud sich über St. Maurice wiederum ein heftiges Unwetter. Die Bevölkerung wurde alarmiert und begab sich nach der Richtung von Verolliez, woselbst der Fluss über die Ufer zu treten drohte. Den Anstrengungen von zirka 200 Mann ist es gelungen, das Ausbrechen der Fluten zu verhindern. Die Waisenanstalt für Mädchen musste völlig geräumt werden. Von den Forts beleuchteten die Scheinwerfer die bedrohten Gegenden. Gleichzeitig ging über die Gegend von St. Maurice ein starker Hagelschauer nieder und richtete in den Weinbergen grossen Schaden an.
(Q: Walliser Bote)
Index des lieux: St-Maurice
Index matières: Hochwasser, Hagel, Unwetter
Saison: Été
Catégories:
Catastrophe naturelleCrue
PrécipitationGrêle
OrageOrage
Noms de lieux (Commune):
St-Maurice (Saint-Maurice) Coordonnées: 566321/566321
Vérolliey (Vérolliez) (Saint-Maurice) Coordonnées: 566319/566319
Source:
id: [8630] Walliser Bote


ID: 4594
Date: 1918-03-02
Texte de la source:
[WB 9.3.1918; Nr. 20]:
"Station Guldersand". (Korresp) Am letzten Samstag blieb der Abendzug der Furkabahn, von einer Lawine überrascht, im Guldersand — 20 Minuten vom Dorfe Grengiols — im Schnee stecken. Ueber die Dächer der Zugwagen raste die Lawine dahin. Der Schnee preßte sich mit solcher Wucht an die Wagentüren, daß die Zugsinsaßen buchstäblich eingekerkert waren.
Auf fortwährendes Signalisieren eilten ein halbes Dutzend Männer von Grengiols zu Hilfe. Nachdem mit viel Müh und Arbeit die Türen geöffnet und die unschuldig zu dieser unliebsamen Gefängnisstrafe Verurteilten sich vom ersten Schrecken erholt hatten, kam zum Schaden auch der Spott. Einer der nagelneuen stämmigen Kontrolleure, in der schwieligen großen Hand die Schaufel, soll mit weichem Zugführersopran in den Wagen gerufen haben: Station Guldersand, alles aussteigen! Es entstiegen dem Zuge samt Zugspersonal gegen 20 Herrschaften. Trotz Abraten von Seiten der Hilfsmänner wollten die Reisenden dennoch in dunkler Nacht und bei einer Schneemasse von 1 M. 70 Höhe auf Schusters Rappen die Reise fortsetzen. Man ging auseinander. Allein schon in einer Viertelstunde hörte man Hilferufe. Es waren die soeben dem Zuge Entstiegenen, denen es zwar nicht am "Mut", wohl aber an Mark in den Knochen fehlte, um sich den Weg zu bahnen. Diesmal waren alle einstimmig willens, sich nach Grengiols zu begeben, wo sie alle am Sonntag morgens um halb 2 Uhr ankamen und den Rest der Nacht verbrachten. Gegen 7 Uhr reisten die Herrschaften wieder ab, wohl um in Brig noch rechtzeitig zum Hochamt zu kommen.
Auf der neuen Station "Guldersand" steht heute, Sonntag, noch leer und verschneit der Zug von Samstag Abend.
[WB 9.3.1918; Nr. 20]:
Oestlich-Raron. (Korr.) Unerwartet schnell ist hier der lang erwartete Schnee, von Samstag Morgen bis Mitternacht, auf die außergewöhnliche Höhe von M. 1 50, sowohl im Tale als im Berge gestiegen. — Wies zu befürchten war, brachte diese furchtbare Menge Neuschnee nebst vielen Verkehrsstörungen auch einen guten Teil Unglück. — Auf der Strecke Grengiols-Nußbaumbrücke blieb der Abendzug Furka Brig nicht nur einfach stecken, sondern buchstäblich unter dem Rutschschnee begraben. Sonntag, gegen 1 Uhr Morgens, konnten die Reisenden und das Zugpersonal befreit werden; um 2 Uhr rückten sie alle zur unbestellten Nachtherberge in Grengiols ein. — [...]
Trotz militärischer Hilfe konnte der Zug in Grengiols nicht frei gemacht werden, der zur Aushilfe gesandte Extrazug konnte nach vielen Stockungen nur Mörel erreichen.
Nun ist's Sonntag abend; die Dunkelheit zieht mit neuen dräuenden Nebelschwaden von Berg zu Tale, einige Meter unter Mörel arbeitet man eifrig um dem Extrazug die Heimreise zu ermöglichen; ...
Originaux:[WB 9.3.1918; Nr. 20]:
"Station Guldersand". (Korresp) Am letzten Samstag blieb der Abendzug der Furkabahn, von einer Lawine überrascht, im Guldersand — 20 Minuten vom Dorfe Grengiols — im Schnee stecken. Ueber die Dächer der Zugwagen raste die Lawine dahin. Der Schnee preßte sich mit solcher Wucht an die Wagentüren, daß die Zugsinsaßen buchstäblich eingekerkert waren.
Auf fortwährendes Signalisieren eilten ein halbes Dutzend Männer von Grengiols zu Hilfe. Nachdem mit viel Müh und Arbeit die Türen geöffnet und die unschuldig zu dieser unliebsamen Gefängnisstrafe Verurteilten sich vom ersten Schrecken erholt hatten, kam zum Schaden auch der Spott. Einer der nagelneuen stämmigen Kontrolleure, in der schwieligen großen Hand die Schaufel, soll mit weichem Zugführersopran in den Wagen gerufen haben: Station Guldersand, alles aussteigen! Es entstiegen dem Zuge samt Zugspersonal gegen 20 Herrschaften. Trotz Abraten von Seiten der Hilfsmänner wollten die Reisenden dennoch in dunkler Nacht und bei einer Schneemasse von 1 M. 70 Höhe auf Schusters Rappen
die Reise fortsetzen. Man ging auseinander. Allein schon in einer Viertelstunde hörte man Hilferufe. Es waren die soeben dem Zuge Entstiegenen, denen es zwar nicht am "Mut", wohl aber an Mark in den Knochen fehlte, um sich den Weg zu bahnen. Diesmal waren alle einstimmig willens, sich nach Grengiols zu begeben, wo sie alle am Sonntag morgens um halb 2 Uhr ankamen und den Rest der Nacht verbrachten. Gegen 7 Uhr reisten die Herrschaften wieder ab, wohl um in Brig noch rechtzeitig zum Hochamt zu kommen.
Auf der neuen Station "Guldersand" steht heute, Sonntag, noch leer und verschneit der Zug von Samstag Abend.
(Q: Walliser Bote)
Index des lieux: Grengiols
Index matières: Schneefall; Lawine?
Saison: Printemps
Catégories:
Catastrophe naturelleAvalanche
PrécipitationNeige
Noms de lieux (Commune):
Grengiols (Grengiols) Coordonnées: 650441/650441 [OuF]
Guldersand, ts (Grengiols) Coordonnées: 649561/649561 [OuF]
Sources:
id: [8832] Walliser Bote
id: [8830] Walliser Bote


ID: 5259
Date: 1927-07-15
Texte de la source:
[CF 15.07.1927; Nr. 80]:
L'ORAGE DE MARDI. — La trombe de mardi 12 et a causé de très graves dégâts dans quelques parties de notre vignoble, notamment d'ans la région de Leytron et Saillon.
Une partie des vignes de ces deux communes ont souffert de la grêle, un fléau extrêmement rare dans le Centre du Valais. Les vergers ont été également dévastés. Les sentiers furent transformés en torrents. Le sol était couvert de grêlons après l'orage. En dessous des villages de Produit et Montagnon, le vignoble des Prix a été partiellement éprouvé. Le ruisseau qui coule à proximité de Leytron a déborde et a recouvert les vignes de limon.
A Chamoson, l'orage a été très fort mais heureusement il n'a pas grêlé. Le méchant torrent de St-André transportait du limon et a débordé. Les deux ponts du Grugnay ont été emportés.
Original:[CF 15.07.1927; Nr. 80]:
L'ORAGE DE MARDI. — La trombe de mardi 12 et a causé de très graves dégâts dans quelques parties de notre vignoble, notamment d'ans la région de Leytron et Saillon.
Une partie des vignes de ces deux communes ont souffert de la grêle, un fléau extrêmement rare dans le Centre du Valais. Les vergers ont été également dévastés. Les sentiers furent transformés en torrents. Le sol était couvert de grêlons après l'orage. En dessous des villages de Produit et Montagnon, le vignoble des Prix a été partiellement éprouvé. Le ruisseau qui coule à proximité de Leytron a déborde et a recouvert les vignes de limon.
A Chamoson, l'orage a été très fort mais heureusement il n'a pas grêlé. Le méchant torrent de St-André transportait du limon et a débordé. Les deux ponts du Grugnay ont été emportés.
(Q: Confédéré, Le)
Index des lieux: Saillon, Leytron, Chamoson, torrent de St-André
Index matières: éboulement, inodation
Saison: Été
Catégories:
Catastrophe naturelleInondation
PrécipitationGrêle
OrageOrage
Noms de lieux (Commune):
Saillon (Saillon) Coordonnées: 580346/580346
Chamoson (Chamoson) Coordonnées: 583506/583506
Leytron (Leytron) Coordonnées: 582149/582149
Tséné (St. André) (Chamoson) Coordonnées: 620058/620058
Source:
id: [9674] Le Confédéré