Klimaereignis
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KE ID: 599
Datum: 1740-01-01 ⏤ 1740-12-31
Quellentext:
"Im Zehnen Visp und darunter hat der öftere Ausbruch des Sees auf dem Montmort in Saas in den Jahren 1626, 1630, 1733, 1740, 1752, zu Weihnacht 1755, 1764, 1766, 1808 und 1828 grossen Schaden zugefügt."
"Da der Abfluss des Sees sich im J. 1833 verstopfte, und Ereignisse wie am Gietroz-Gletscher im Bagnesthale drohten, und wie sie auch wirklich schon ein Mal im J. 1740 stattgefunden hatten, ..."
"Im J. 1740 sprengte er (d. Mackmaar- oder Saasser-See, d. V.) eine solche Eisdecke, und zerstörte die unten liegenden Thäler, welche nicht ohne Furcht neuer ähnlicher Durchbrüche sind."
(Siehe auch LÜTSCHG 1926, 386)
(Q: Furrer Sigismund, Geschichte, Statistik und Urkunden-Sammlung über Wallis, 3 Bde, Sitten 1850-1852. (Cf. BWG 20, 1988, S. 149-157).)
***
(Bd. 2, S. 29): In den Jahren 1589, 1626, 1630, 1733, 1740, 1752, 1755, 1764, 1766, 1808, 1828 und überhaupt, nach der Sage, alle sieben Jahre brach er [Mattmarksee] aus.
(Siehe auch LÜTSCHG 1926, 386 und 398)
(Q: Furrer Sigismund, Geschichte, Statistik und Urkunden-Sammlung über Wallis, 3 Bde, Sitten 1850-1852. (Cf. BWG 20, 1988, S. 149-157).)
***
(S. 412): "Die grossen Hochwasser der Visp, die in den Jahren 1626, 1630, 1733, 1740, 1752, 1755, 1764, 1766, 1798, 1808 und 1828 noch das Rhonethal überschwemmten, rühren von Ausbrüchen am Matmarksee, dessen Umgebung als das Sammelgebiet des rechtseitigen Armes, der Saaser-Visp, betrachtet werden kann, her. Dieser Matmarksee, dessen Zuflüsse viel zu unbedeutend sind, als dass ihre Wasser an und für sich ungesammelt eine Überschwemmung verursachen könnten, die sich bis zum Rhonethal erstreckte, wird unten durch den Allelingletscher, der aus einer linkseitigen Schlucht des Thales herunterkommt, und seine Moräne begrenzt. Zur Zeit unseres Dortseins reichte er über das ganze Thal bis an dessen rechtseitige Wand; doch war es nicht Eis, welches das Wasser aufstaute, sondern die Moräne, unter der wir übrigens ein Felsenriff vermuthen; und der Ablasscanal war mit einer Eisbrücke überwölbt, während seine Sohle in die Moräne eingeschnitten ist. Wenn nun in kalten Jahren bei schnellem Vorrücken des Gletschers die Wärme des abfliessenden Wassers nicht genügt, um sein Eisthor auszuschmelzen, so wird das Wasser des Sees hinter dem Gletscher bis zur Höhe seines Rückens gestaut. Kann dann das Eis dem grossen Druck des Wassers nicht mehr widerstehen, so bricht es und der Inhalt des Sees ergiesst sich auf einmal in das Thal. So mag es in jedem der oben angeführten Jahre gegangen sein. Durch diese Ausbrüche wurde die ganze Strecke vom See bis Almagell eben geschleift und mit den Blöcken der Gletschermoräne so übersäet, dass sie wie eine Fiumara von mächtigen Blöcken aussieht."
In: Culmann L., Prof. Bericht an den hohen schweiz. Bundesrath über die Untersuchung der schweiz. Wildbäche. Zürich, 1864.
(Q: Lütschg Otto, Über Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge. Sonderdarstellung des Mattmarkgebietes. Ein Beitrag zur Fluss- und Gletscherkunde der Schweiz. Zürich 1926.)
***
[]:(Lütschg 1926, S. 409): "Eine halbe Stunde weiter (als Distelalp, d. V.) gelangt man an den Mattmarksee. Von der östlichen Berglehne stürzt der Weissbach in schönem Falle herab. Aus einer westlich den Saasgrat sich hinanziehenden Thalschlucht senkt sich der Seewinen-Gletscher herab, dann folgt durch den Felsenkamm der Seewinen der Schwarzberg-Gletscher, der gegenwärtig jenseits des Sees bis zu beträchtliger Höhe über denselben sich zurückgezogen hat. Dieser Gletscher wuchs in den Jahren 1817 und 1818 (nach Engelhard und Moritz Zurbrücken 1828 und 1829) so sehr an, dass er den ganzen, zwar ziemlich seichten, aber hier eine gute Viertelstunde breiten See quer durchschnitt, und da das Wasser hinter sich aufstaute; dabei liess er am östlichen Ufer zwei gewaltige Felsblöcke, die sogenannten blauen Steine (S. 411) hart am Wege nach dem Monte Moro, zurück, von denen der eine 60' hoch, 50' breit und 50' tief, ein Gewicht von ca. 200 000 Ctr. enthalten mag, der andere ist durch seine an deren Seite deutlich wahrnehmbaren Gletscherschliffe bemerkenswerth. Beide bestehen aus Gabbro und rühren vom Strahlhorne her. An seinem Abfluss, dem Schwarzenbach, kommt die seltene Primula longiflora vor. Der Weg zieht sich nun unmittelbar dem See enthlang, in einiger Höhe über denselben ansteigend. Diese Gegend gewährt dem Botaniker und dem Entomologen reiche Ausbeute. Weiterhin sperrt der Allein-Gletscher, ebenfalls vom Westen sich herabsinkend, etwas enger werdende Thal völlig ab, und dämmt durch seine Moräne das Thalwasser eben zum See auf, der unter dem Gletscher hindurch seinen Abfluss findet. Diese Moräne enthält die dem Geognosten so wohlbekannten Blöcke von smaragdithaltigem Gabbro, wie sie über einen so grossen Theil der westlichen Schweiz verbreitet sind, und die bis jetzt nirgends als am Saasgrate anstehend gefunden wurden. Da der Abfluss des Sees sich im J. 1833 verstopfte, und Ereignisse wie am Gietroz-Gletscher im Bagnesthale drohten, und wie sie auch wirklich schon ein Mal im J. 1740 stattgefunden hatten, so sprengte der, vielseitiger Verdienste wegen berühmt gewordene Walliser-Ingenieur Venetz einen Stollen durch das Eis, durch welchen der See sich beträchtlich und ohne Gefahr entleerte. Noch jetzt zieht das Wasser mit Macht gegen den Gletscherstollen, allein der Ausfluss unterhalb der Moräne bietet nicht mehr das grossartige Schauspiel dar wie früher. Wenn der See durch solche Vorfälle bis zu Gefahr drohender Höhe ansteigt, so werden an verschiedenen Stellen im Saasthale Kreuze errichtet, um zur Andacht aufzufordern. Diese Kreuze werden dann mit der Jahreszahl bezeichnet, und man sieht deren auf dem Wege durchs Thal gegen 30, von denen die meisten die Jahreszahl 1793 enthalten, andere mit Buchstaben bezeichnete Kreuze erinnern an Unglücksfälle durch Lauinen. Bemerkenswerth ist auch, dass der von verwittertem Schiefer herrührende lehmige Grund, welchen der Gletscher hier aufplügt, ganz dieselben Streifen zeigt, wie sonst der harte, vom Gletscher bearbeitete Fels darbietet. Der Weg führt nun theilweise über den Gletscher und seine Moräne. Auf dem Bord und an einem Felsabhang absteigend, in beträchtlicher Höhe der brausenden Visp, an der Kapelle im Lerch vorbei auf die Eienalpe, wo man rückwärts noch eine schöne Ansicht der Eispyramiden des in seinem untern Theile sehr zerklüfteten Allelin-Gletscher hat."
In: v. Escher., Neuestes Handbuch für Reisenden in der Schweiz. Zürich. S. 411.
(Q: Lütschg Otto, Über Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge. Sonderdarstellung des Mattmarkgebietes. Ein Beitrag zur Fluss- und Gletscherkunde der Schweiz. Zürich 1926.)
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(Lütschg 1926, S. 389): "Im J. 1740 sprengte er (d. Mackmaar- oder Saasser-See, d. V.) eine solche Eisdecke, und zerstörte die unten liegenden Thäler, welche nicht ohne Furcht neuer ähnlicher Durchbrüche sind."
Statistischer Versuch über den Kanton Wallis. Helvetischer Almanach für das Jahr 1820. Zürich, S. 31.
(Q: Lütschg Otto, Über Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge. Sonderdarstellung des Mattmarkgebietes. Ein Beitrag zur Fluss- und Gletscherkunde der Schweiz. Zürich 1926.)
Ortsbetreff: Mattmark, Allalingletscher
Sachbetreff: Überschwemmung, Gletscherseeausbruch
Jahreszeit: Alle
Kategorie:
Naturkatastrophe ⇒ Überschwemmung
Flurnamen (Gemeinde):
Saas-Almagell (Saas-Almagell) Koordinaten: 640137/640137[OuF]
Mattmarksee (Saas-Almagell) Koordinaten: 640330/640330
Originale (detailiert):id: [2039] Geschichte, Statistik und Urkunden-Sammlung über Wallis, 3 Bde, Sitten 1850-1852
id: [2081] Geschichte, Statistik und Urkunden-Sammlung über Wallis, 3 Bde, Sitten 1850-1852
id: [2341] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2316] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2109] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2072] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2073] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2074] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2075] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2217] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2563] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2567] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2038] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2043] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
Datum: 1740-01-01 ⏤ 1740-12-31
Quellentext:
"Im Zehnen Visp und darunter hat der öftere Ausbruch des Sees auf dem Montmort in Saas in den Jahren 1626, 1630, 1733, 1740, 1752, zu Weihnacht 1755, 1764, 1766, 1808 und 1828 grossen Schaden zugefügt."
"Da der Abfluss des Sees sich im J. 1833 verstopfte, und Ereignisse wie am Gietroz-Gletscher im Bagnesthale drohten, und wie sie auch wirklich schon ein Mal im J. 1740 stattgefunden hatten, ..."
"Im J. 1740 sprengte er (d. Mackmaar- oder Saasser-See, d. V.) eine solche Eisdecke, und zerstörte die unten liegenden Thäler, welche nicht ohne Furcht neuer ähnlicher Durchbrüche sind."
Originale:
(Bd. 2, S. 25): "Im Zehnen Visp und darunter hat der öftere Ausbruch des Sees auf dem Montmort in Saas in den Jahren 1626, 1630, 1733, 1740, 1752, zu Weihnacht 1755, 1764, 1766, 1808 und 1828 grossen Schaden zugefügt."(Siehe auch LÜTSCHG 1926, 386)
(Q: Furrer Sigismund, Geschichte, Statistik und Urkunden-Sammlung über Wallis, 3 Bde, Sitten 1850-1852. (Cf. BWG 20, 1988, S. 149-157).)
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(Bd. 2, S. 29): In den Jahren 1589, 1626, 1630, 1733, 1740, 1752, 1755, 1764, 1766, 1808, 1828 und überhaupt, nach der Sage, alle sieben Jahre brach er [Mattmarksee] aus.
(Siehe auch LÜTSCHG 1926, 386 und 398)
(Q: Furrer Sigismund, Geschichte, Statistik und Urkunden-Sammlung über Wallis, 3 Bde, Sitten 1850-1852. (Cf. BWG 20, 1988, S. 149-157).)
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(S. 412): "Die grossen Hochwasser der Visp, die in den Jahren 1626, 1630, 1733, 1740, 1752, 1755, 1764, 1766, 1798, 1808 und 1828 noch das Rhonethal überschwemmten, rühren von Ausbrüchen am Matmarksee, dessen Umgebung als das Sammelgebiet des rechtseitigen Armes, der Saaser-Visp, betrachtet werden kann, her. Dieser Matmarksee, dessen Zuflüsse viel zu unbedeutend sind, als dass ihre Wasser an und für sich ungesammelt eine Überschwemmung verursachen könnten, die sich bis zum Rhonethal erstreckte, wird unten durch den Allelingletscher, der aus einer linkseitigen Schlucht des Thales herunterkommt, und seine Moräne begrenzt. Zur Zeit unseres Dortseins reichte er über das ganze Thal bis an dessen rechtseitige Wand; doch war es nicht Eis, welches das Wasser aufstaute, sondern die Moräne, unter der wir übrigens ein Felsenriff vermuthen; und der Ablasscanal war mit einer Eisbrücke überwölbt, während seine Sohle in die Moräne eingeschnitten ist. Wenn nun in kalten Jahren bei schnellem Vorrücken des Gletschers die Wärme des abfliessenden Wassers nicht genügt, um sein Eisthor auszuschmelzen, so wird das Wasser des Sees hinter dem Gletscher bis zur Höhe seines Rückens gestaut. Kann dann das Eis dem grossen Druck des Wassers nicht mehr widerstehen, so bricht es und der Inhalt des Sees ergiesst sich auf einmal in das Thal. So mag es in jedem der oben angeführten Jahre gegangen sein. Durch diese Ausbrüche wurde die ganze Strecke vom See bis Almagell eben geschleift und mit den Blöcken der Gletschermoräne so übersäet, dass sie wie eine Fiumara von mächtigen Blöcken aussieht."
In: Culmann L., Prof. Bericht an den hohen schweiz. Bundesrath über die Untersuchung der schweiz. Wildbäche. Zürich, 1864.
(Q: Lütschg Otto, Über Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge. Sonderdarstellung des Mattmarkgebietes. Ein Beitrag zur Fluss- und Gletscherkunde der Schweiz. Zürich 1926.)
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[]:(Lütschg 1926, S. 409): "Eine halbe Stunde weiter (als Distelalp, d. V.) gelangt man an den Mattmarksee. Von der östlichen Berglehne stürzt der Weissbach in schönem Falle herab. Aus einer westlich den Saasgrat sich hinanziehenden Thalschlucht senkt sich der Seewinen-Gletscher herab, dann folgt durch den Felsenkamm der Seewinen der Schwarzberg-Gletscher, der gegenwärtig jenseits des Sees bis zu beträchtliger Höhe über denselben sich zurückgezogen hat. Dieser Gletscher wuchs in den Jahren 1817 und 1818 (nach Engelhard und Moritz Zurbrücken 1828 und 1829) so sehr an, dass er den ganzen, zwar ziemlich seichten, aber hier eine gute Viertelstunde breiten See quer durchschnitt, und da das Wasser hinter sich aufstaute; dabei liess er am östlichen Ufer zwei gewaltige Felsblöcke, die sogenannten blauen Steine (S. 411) hart am Wege nach dem Monte Moro, zurück, von denen der eine 60' hoch, 50' breit und 50' tief, ein Gewicht von ca. 200 000 Ctr. enthalten mag, der andere ist durch seine an deren Seite deutlich wahrnehmbaren Gletscherschliffe bemerkenswerth. Beide bestehen aus Gabbro und rühren vom Strahlhorne her. An seinem Abfluss, dem Schwarzenbach, kommt die seltene Primula longiflora vor. Der Weg zieht sich nun unmittelbar dem See enthlang, in einiger Höhe über denselben ansteigend. Diese Gegend gewährt dem Botaniker und dem Entomologen reiche Ausbeute. Weiterhin sperrt der Allein-Gletscher, ebenfalls vom Westen sich herabsinkend, etwas enger werdende Thal völlig ab, und dämmt durch seine Moräne das Thalwasser eben zum See auf, der unter dem Gletscher hindurch seinen Abfluss findet. Diese Moräne enthält die dem Geognosten so wohlbekannten Blöcke von smaragdithaltigem Gabbro, wie sie über einen so grossen Theil der westlichen Schweiz verbreitet sind, und die bis jetzt nirgends als am Saasgrate anstehend gefunden wurden. Da der Abfluss des Sees sich im J. 1833 verstopfte, und Ereignisse wie am Gietroz-Gletscher im Bagnesthale drohten, und wie sie auch wirklich schon ein Mal im J. 1740 stattgefunden hatten, so sprengte der, vielseitiger Verdienste wegen berühmt gewordene Walliser-Ingenieur Venetz einen Stollen durch das Eis, durch welchen der See sich beträchtlich und ohne Gefahr entleerte. Noch jetzt zieht das Wasser mit Macht gegen den Gletscherstollen, allein der Ausfluss unterhalb der Moräne bietet nicht mehr das grossartige Schauspiel dar wie früher. Wenn der See durch solche Vorfälle bis zu Gefahr drohender Höhe ansteigt, so werden an verschiedenen Stellen im Saasthale Kreuze errichtet, um zur Andacht aufzufordern. Diese Kreuze werden dann mit der Jahreszahl bezeichnet, und man sieht deren auf dem Wege durchs Thal gegen 30, von denen die meisten die Jahreszahl 1793 enthalten, andere mit Buchstaben bezeichnete Kreuze erinnern an Unglücksfälle durch Lauinen. Bemerkenswerth ist auch, dass der von verwittertem Schiefer herrührende lehmige Grund, welchen der Gletscher hier aufplügt, ganz dieselben Streifen zeigt, wie sonst der harte, vom Gletscher bearbeitete Fels darbietet. Der Weg führt nun theilweise über den Gletscher und seine Moräne. Auf dem Bord und an einem Felsabhang absteigend, in beträchtlicher Höhe der brausenden Visp, an der Kapelle im Lerch vorbei auf die Eienalpe, wo man rückwärts noch eine schöne Ansicht der Eispyramiden des in seinem untern Theile sehr zerklüfteten Allelin-Gletscher hat."
In: v. Escher., Neuestes Handbuch für Reisenden in der Schweiz. Zürich. S. 411.
(Q: Lütschg Otto, Über Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge. Sonderdarstellung des Mattmarkgebietes. Ein Beitrag zur Fluss- und Gletscherkunde der Schweiz. Zürich 1926.)
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(Lütschg 1926, S. 389): "Im J. 1740 sprengte er (d. Mackmaar- oder Saasser-See, d. V.) eine solche Eisdecke, und zerstörte die unten liegenden Thäler, welche nicht ohne Furcht neuer ähnlicher Durchbrüche sind."
Statistischer Versuch über den Kanton Wallis. Helvetischer Almanach für das Jahr 1820. Zürich, S. 31.
(Q: Lütschg Otto, Über Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge. Sonderdarstellung des Mattmarkgebietes. Ein Beitrag zur Fluss- und Gletscherkunde der Schweiz. Zürich 1926.)
Sachbetreff: Überschwemmung, Gletscherseeausbruch
Jahreszeit: Alle
Kategorie:
Naturkatastrophe ⇒ Überschwemmung
Flurnamen (Gemeinde):
Saas-Almagell (Saas-Almagell) Koordinaten: 640137/640137
Mattmarksee (Saas-Almagell) Koordinaten: 640330/640330
Originale (detailiert):id: [2039] Geschichte, Statistik und Urkunden-Sammlung über Wallis, 3 Bde, Sitten 1850-1852
id: [2081] Geschichte, Statistik und Urkunden-Sammlung über Wallis, 3 Bde, Sitten 1850-1852
id: [2341] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2316] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2109] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2072] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2073] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2074] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2075] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2217] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2563] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2567] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2038] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2043] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge