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Klimaereignis

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KE ID: 596
Datum: 1626-01-01 ⏤ 1626-12-31
Quellentext:
Im Zehnen Visp und darunter hat der öftere Ausbruch des Sees auf dem Montmort in Saas in den Jahren 1626, 1630, 1733, 1740, 1752, zu Weihnacht 1755, 1764, 1766, 1808 und 1828 grossen Schaden zugefügt.
Originale:(Bd. 2, S. 25): "Im Zehnen Visp und darunter hat der öftere Ausbruch des Sees auf dem Montmort in Saas in den Jahren 1626, 1630, 1733, 1740, 1752, zu Weihnacht 1755, 1764, 1766, 1808 und 1828 grossen Schaden zugefügt."
(Siehe auch LÜTSCHG 1926, 386)
(Q: Furrer Sigismund, Geschichte, Statistik und Urkunden-Sammlung über Wallis, 3 Bde, Sitten 1850-1852. (Cf. BWG 20, 1988, S. 149-157).)
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(Bd. 2, S. 29): In den Jahren 1589, 1626, 1630, 1733, 1740, 1752, 1755, 1764, 1766, 1808, 1828 und überhaupt, nach der Sage, alle sieben Jahre brach er [Mattmarksee] aus.
(Siehe auch LÜTSCHG 1926, 386 und 398)
(Q: Furrer Sigismund, Geschichte, Statistik und Urkunden-Sammlung über Wallis, 3 Bde, Sitten 1850-1852. (Cf. BWG 20, 1988, S. 149-157).)
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(S. 412): "Die grossen Hochwasser der Visp, die in den Jahren 1626, 1630, 1733, 1740, 1752, 1755, 1764, 1766, 1798, 1808 und 1828 noch das Rhonethal überschwemmten, rühren von Ausbrüchen am Matmarksee, dessen Umgebung als das Sammelgebiet des rechtseitigen Armes, der Saaser-Visp, betrachtet werden kann, her. Dieser Matmarksee, dessen Zuflüsse viel zu unbedeutend sind, als dass ihre Wasser an und für sich ungesammelt eine Überschwemmung verursachen könnten, die sich bis zum Rhonethal erstreckte, wird unten durch den Allelingletscher, der aus einer linkseitigen Schlucht des Thales herunterkommt, und seine Moräne begrenzt. Zur Zeit unseres Dortseins reichte er über das ganze Thal bis an dessen rechtseitige Wand; doch war es nicht Eis, welches das Wasser aufstaute, sondern die Moräne, unter der wir übrigens ein Felsenriff vermuthen; und der Ablasscanal war mit einer Eisbrücke überwölbt, während seine Sohle in die Moräne eingeschnitten ist. Wenn nun in kalten Jahren bei schnellem Vorrücken des Gletschers die Wärme des abfliessenden Wassers nicht genügt, um sein Eisthor auszuschmelzen, so wird das Wasser des Sees hinter dem Gletscher bis zur Höhe seines Rückens gestaut. Kann dann das Eis dem grossen Druck des Wassers nicht mehr widerstehen, so bricht es und der Inhalt des Sees ergiesst sich auf einmal in das Thal. So mag es in jedem der oben angeführten Jahre gegangen sein. Durch diese Ausbrüche wurde die ganze Strecke vom See bis Almagell eben geschleift und mit den Blöcken der Gletschermoräne so übersäet, dass sie wie eine Fiumara von mächtigen Blöcken aussieht."
In: Culmann L., Prof. Bericht an den hohen schweiz. Bundesrath über die Untersuchung der schweiz. Wildbäche. Zürich, 1864.
(Q: Lütschg Otto, Über Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge. Sonderdarstellung des Mattmarkgebietes. Ein Beitrag zur Fluss- und Gletscherkunde der Schweiz. Zürich 1926.)
Ortsbetreff: Mattmarksee
Sachbetreff: Überschwemmung, Gletscherseeausbruch
Jahreszeit: Alle
Kategorie:
NaturkatastropheÜberschwemmung
Flurnamen (Gemeinde):
Saas-Almagell (Saas-Almagell) Koordinaten: 640137/640137 [OuF]
Mattmarksee (Saas-Almagell) Koordinaten: 640330/640330
Originale (detailiert):
id: [2043] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2081] Geschichte, Statistik und Urkunden-Sammlung über Wallis, 3 Bde, Sitten 1850-1852
id: [2039] Geschichte, Statistik und Urkunden-Sammlung über Wallis, 3 Bde, Sitten 1850-1852
id: [2341] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2258] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2109] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2038] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2216] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge
id: [2484] Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge