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Niederschlag => Hagel
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KE ID: 4272
Datum: 1904-07-29
Quellentext:
[WB 6.8.1904; Nr. 63]:
Ried-Brig. (Korr.) Ueber den Berg, der die Alpe Roßwald überragt und „Chläna“ genannt wird, ging letzten Freitag Nachmittag ein gewaltiges Hagelwetter nieder. Im Nu war der Gipfel mit Hagelkörnern weiß belegt und schwarze Schlammmassen wälzten sich die steilen Bergabhänge herab in den „Ruhigraben“[!]. Einer Lawine gleich, mehr als zwei Meter hoch, rutschte der Schlamm langsam abwärts und kreuzte an zwei Stellen unter Zurücklassung breiter Schlammmassen die Simplonstraße. Im langgezogenen Weiler „Bach“ häuften sich große Massen auf Weg und Steg und überliefen auch einige anstoßenden Wiesen. Ein Müller, dessen Haus hart am Bachesrande steht, verließ in Eile, ohne die Türe hinter sich schließen zu können, seine Mühle und sieh da — die wunderfizigen „Schwarzen“ guckten hinein und lagerten sich mehr als halb Meter hoch zwischen den wohlgefüllten Kornsäcken. Abgesehen von den Verheerungen, die die Runse an der alten Straße zwischen Ried und Brig angerichtet, ist ein bedeutender Schaden nicht geschehen, dank der Besonnenheit der Leute, die an gefährlicher Stelle einen Steg, der die Schlammmassen auf die Wiesen und in das Dorf Schlucht geleitet haben würde, abgerissen haben. Die Reisenden mit der Post mussten für diesen Nachmittag in Schlucht und „Baswery“ umsteigen. Ein flotter Einspänner, der noch am gleichen Nachmittag auf den Simplon hinauffahren sollte, baumelte langsam in Begleitung von vier starken Brigerbergern eine Saumstraße hinauf, während die Passagiere, die großartige Naturerscheinung bewundernd, hintendrein tappten. O yes — großartig! — Interessant war noch, daß sich das schwarze Element so langsam vorwärts bewegte, daß ein Mann ihm voraus eilen und gefährdete Leute aufmerksam machen konnte. L.
Ried-Brig. (Korr.) Ueber den Berg, der die Alpe Roßwald überragt und „Chläna“ genannt wird, ging letzten Freitag Nachmittag ein gewaltiges Hagelwetter nieder. Im Nu war der Gipfel mit Hagelkörnern weiß belegt und schwarze Schlammmassen wälzten sich die steilen Bergabhänge herab in den „Ruhigraben“[!]. Einer Lawine gleich, mehr als zwei Meter hoch, rutschte der Schlamm langsam abwärts und kreuzte an zwei Stellen unter Zurücklassung breiter Schlammmassen die Simplonstraße. Im langgezogenen Weiler „Bach“ häuften sich große Massen auf Weg und Steg und überliefen auch einige anstoßenden Wiesen. Ein Müller, dessen Haus hart am Bachesrande steht, verließ in Eile, ohne die Türe hinter sich schließen zu können, seine Mühle und sieh da — die wunderfizigen „Schwarzen“ guckten hinein und lagerten sich mehr als halb Meter hoch zwischen den wohlgefüllten Kornsäcken. Abgesehen von den Verheerungen, die die Runse an der alten Straße zwischen Ried und Brig angerichtet, ist ein bedeutender Schaden nicht geschehen, dank der Besonnenheit der Leute, die an gefährlicher Stelle einen Steg, der die Schlammmassen auf die Wiesen und in das Dorf Schlucht geleitet haben würde, abgerissen haben. Die Reisenden mit der Post mussten für diesen Nachmittag in Schlucht und „Baswery“ umsteigen. Ein flotter Einspänner, der noch am gleichen Nachmittag auf den Simplon hinauffahren sollte, baumelte langsam in Begleitung von vier starken Brigerbergern eine Saumstraße hinauf, während die Passagiere, die großartige Naturerscheinung bewundernd, hintendrein tappten. O yes — großartig! — Interessant war noch, daß sich das schwarze Element so langsam vorwärts bewegte, daß ein Mann ihm voraus eilen und gefährdete Leute aufmerksam machen konnte. L.
(Q: Walliser Bote)
Ortsbetreff: Rosswald, Ried-Brig
Sachbetreff: Hagel, Schlammlawine
Jahreszeit: Sommer
Kategorien:
Naturkatastrophe ⇒ Berg- bzw. Felssturz / Erdrutsch
Niederschlag ⇒ Hagel
Flurnamen (Gemeinde):
Ried-Brig (Ried-Brig) Koordinaten: 644368/644368
Termen (Termen) Koordinaten: 644941/644941
Rufigrabo, der (Ried-Brig) Koordinaten: 644782/644782[OuF]
Basweri, di (Ried-Brig) Koordinaten: 645117/645117[OuF]
Rosswald, der (Termen) Koordinaten: 646912/646912[OuF]
Bach, im (Ried-Brig) Koordinaten: 644041/644041[OuF]
Schlüocht, t (Ried-Brig) Koordinaten: 644691/644691[OuF]
Original (detailiert):id: [8445] Walliser Bote
Datum: 1904-07-29
Quellentext:
[WB 6.8.1904; Nr. 63]:
Ried-Brig. (Korr.) Ueber den Berg, der die Alpe Roßwald überragt und „Chläna“ genannt wird, ging letzten Freitag Nachmittag ein gewaltiges Hagelwetter nieder. Im Nu war der Gipfel mit Hagelkörnern weiß belegt und schwarze Schlammmassen wälzten sich die steilen Bergabhänge herab in den „Ruhigraben“[!]. Einer Lawine gleich, mehr als zwei Meter hoch, rutschte der Schlamm langsam abwärts und kreuzte an zwei Stellen unter Zurücklassung breiter Schlammmassen die Simplonstraße. Im langgezogenen Weiler „Bach“ häuften sich große Massen auf Weg und Steg und überliefen auch einige anstoßenden Wiesen. Ein Müller, dessen Haus hart am Bachesrande steht, verließ in Eile, ohne die Türe hinter sich schließen zu können, seine Mühle und sieh da — die wunderfizigen „Schwarzen“ guckten hinein und lagerten sich mehr als halb Meter hoch zwischen den wohlgefüllten Kornsäcken. Abgesehen von den Verheerungen, die die Runse an der alten Straße zwischen Ried und Brig angerichtet, ist ein bedeutender Schaden nicht geschehen, dank der Besonnenheit der Leute, die an gefährlicher Stelle einen Steg, der die Schlammmassen auf die Wiesen und in das Dorf Schlucht geleitet haben würde, abgerissen haben. Die Reisenden mit der Post mussten für diesen Nachmittag in Schlucht und „Baswery“ umsteigen. Ein flotter Einspänner, der noch am gleichen Nachmittag auf den Simplon hinauffahren sollte, baumelte langsam in Begleitung von vier starken Brigerbergern eine Saumstraße hinauf, während die Passagiere, die großartige Naturerscheinung bewundernd, hintendrein tappten. O yes — großartig! — Interessant war noch, daß sich das schwarze Element so langsam vorwärts bewegte, daß ein Mann ihm voraus eilen und gefährdete Leute aufmerksam machen konnte. L.
Original:
[WB 6.8.1904; Nr. 63]:Ried-Brig. (Korr.) Ueber den Berg, der die Alpe Roßwald überragt und „Chläna“ genannt wird, ging letzten Freitag Nachmittag ein gewaltiges Hagelwetter nieder. Im Nu war der Gipfel mit Hagelkörnern weiß belegt und schwarze Schlammmassen wälzten sich die steilen Bergabhänge herab in den „Ruhigraben“[!]. Einer Lawine gleich, mehr als zwei Meter hoch, rutschte der Schlamm langsam abwärts und kreuzte an zwei Stellen unter Zurücklassung breiter Schlammmassen die Simplonstraße. Im langgezogenen Weiler „Bach“ häuften sich große Massen auf Weg und Steg und überliefen auch einige anstoßenden Wiesen. Ein Müller, dessen Haus hart am Bachesrande steht, verließ in Eile, ohne die Türe hinter sich schließen zu können, seine Mühle und sieh da — die wunderfizigen „Schwarzen“ guckten hinein und lagerten sich mehr als halb Meter hoch zwischen den wohlgefüllten Kornsäcken. Abgesehen von den Verheerungen, die die Runse an der alten Straße zwischen Ried und Brig angerichtet, ist ein bedeutender Schaden nicht geschehen, dank der Besonnenheit der Leute, die an gefährlicher Stelle einen Steg, der die Schlammmassen auf die Wiesen und in das Dorf Schlucht geleitet haben würde, abgerissen haben. Die Reisenden mit der Post mussten für diesen Nachmittag in Schlucht und „Baswery“ umsteigen. Ein flotter Einspänner, der noch am gleichen Nachmittag auf den Simplon hinauffahren sollte, baumelte langsam in Begleitung von vier starken Brigerbergern eine Saumstraße hinauf, während die Passagiere, die großartige Naturerscheinung bewundernd, hintendrein tappten. O yes — großartig! — Interessant war noch, daß sich das schwarze Element so langsam vorwärts bewegte, daß ein Mann ihm voraus eilen und gefährdete Leute aufmerksam machen konnte. L.
(Q: Walliser Bote)
Sachbetreff: Hagel, Schlammlawine
Jahreszeit: Sommer
Kategorien:
Naturkatastrophe ⇒ Berg- bzw. Felssturz / Erdrutsch
Niederschlag ⇒ Hagel
Flurnamen (Gemeinde):
Ried-Brig (Ried-Brig) Koordinaten: 644368/644368
Termen (Termen) Koordinaten: 644941/644941
Rufigrabo, der (Ried-Brig) Koordinaten: 644782/644782
Basweri, di (Ried-Brig) Koordinaten: 645117/645117
Rosswald, der (Termen) Koordinaten: 646912/646912
Bach, im (Ried-Brig) Koordinaten: 644041/644041
Schlüocht, t (Ried-Brig) Koordinaten: 644691/644691
Original (detailiert):id: [8445] Walliser Bote
KE ID: 4350
Datum: 1907-06-10
Quellentext:
[WB 15.06.1907; Nr. 48]:
Oberwald. (Korr.) Letzten Montag, abends 6 Uhr, entlud sich über unsere Gegend ein fürchterliches Hagelwetter. Eine Seltenheit in dieser Jahreszeit am Fusse der Furka und Grimsel. Die Hagelkörner hatten die Grösse von ziemlichen Vogeleiern. Augenblicklich schwollen die kleinsten Wasser zu Bächen an. Auf der Grenze von Obergesteln und Oberwald trat das Wasser über die Wasserleitung, verheerte mehrere Aecker und Wiesen fast gänzlich und überschüttete eine Strecke weit die Strasse. Noch am folgenden Tage mittags konnte man Hagelkörner wie die grössten Erbsen 10 Cm. Hoch aufgeschichtet sehen. Am Grase wurde auch ziemlicher Schaden verursacht.
Oberwald. (Korr.) Letzten Montag, abends 6 Uhr, entlud sich über unsere Gegend ein fürchterliches Hagelwetter. Eine Seltenheit in dieser Jahreszeit am Fusse der Furka und Grimsel. Die Hagelkörner hatten die Grösse von ziemlichen Vogeleiern. Augenblicklich schwollen die kleinsten Wasser zu Bächen an. Auf der Grenze von Obergesteln und Oberwald trat das Wasser über die Wasserleitung, verheerte mehrere Aecker und Wiesen fast gänzlich und überschüttete eine Strecke weit die Strasse. Noch am folgenden Tage mittags konnte man Hagelkörner wie die grössten Erbsen 10 Cm. Hoch aufgeschichtet sehen. Am Grase wurde auch ziemlicher Schaden verursacht.
(Q: Walliser Bote)
Ortsbetreff: Oberwald
Sachbetreff: Hagel, Überschwemmung
Jahreszeit: Sommer
Kategorien:
Naturkatastrophe ⇒ Überschwemmung
Niederschlag ⇒ Hagel
Flurnamen (Gemeinde):
Oberwald (Oberwald) Koordinaten: 669659/669659[OuF]
Obergesteln (Obergesteln) Koordinaten: 667930/667930[OuF]
Original (detailiert):id: [8548] Walliser Bote
Datum: 1907-06-10
Quellentext:
[WB 15.06.1907; Nr. 48]:
Oberwald. (Korr.) Letzten Montag, abends 6 Uhr, entlud sich über unsere Gegend ein fürchterliches Hagelwetter. Eine Seltenheit in dieser Jahreszeit am Fusse der Furka und Grimsel. Die Hagelkörner hatten die Grösse von ziemlichen Vogeleiern. Augenblicklich schwollen die kleinsten Wasser zu Bächen an. Auf der Grenze von Obergesteln und Oberwald trat das Wasser über die Wasserleitung, verheerte mehrere Aecker und Wiesen fast gänzlich und überschüttete eine Strecke weit die Strasse. Noch am folgenden Tage mittags konnte man Hagelkörner wie die grössten Erbsen 10 Cm. Hoch aufgeschichtet sehen. Am Grase wurde auch ziemlicher Schaden verursacht.
Original:
[WB 15.06.1907; Nr. 48]:Oberwald. (Korr.) Letzten Montag, abends 6 Uhr, entlud sich über unsere Gegend ein fürchterliches Hagelwetter. Eine Seltenheit in dieser Jahreszeit am Fusse der Furka und Grimsel. Die Hagelkörner hatten die Grösse von ziemlichen Vogeleiern. Augenblicklich schwollen die kleinsten Wasser zu Bächen an. Auf der Grenze von Obergesteln und Oberwald trat das Wasser über die Wasserleitung, verheerte mehrere Aecker und Wiesen fast gänzlich und überschüttete eine Strecke weit die Strasse. Noch am folgenden Tage mittags konnte man Hagelkörner wie die grössten Erbsen 10 Cm. Hoch aufgeschichtet sehen. Am Grase wurde auch ziemlicher Schaden verursacht.
(Q: Walliser Bote)
Sachbetreff: Hagel, Überschwemmung
Jahreszeit: Sommer
Kategorien:
Naturkatastrophe ⇒ Überschwemmung
Niederschlag ⇒ Hagel
Flurnamen (Gemeinde):
Oberwald (Oberwald) Koordinaten: 669659/669659
Obergesteln (Obergesteln) Koordinaten: 667930/667930
Original (detailiert):id: [8548] Walliser Bote
KE ID: 4419
Datum: 1910-07-31
Quellentext:
[WB 13.07.1910; Nr. 56]:
Gewitter. Am Sonntag abend entlud sich über St. Maurice wiederum ein heftiges Unwetter. Die Bevölkerung wurde alarmiert und begab sich nach der Richtung von Verolliez, woselbst der Fluss über die Ufer zu treten drohte. Den Anstrengungen von zirka 200 Mann ist es gelungen, das Ausbrechen der Fluten zu verhindern. Die Waisenanstalt für Mädchen musste völlig geräumt werden. Von den Forts beleuchteten die Scheinwerfer die bedrohten Gegenden. Gleichzeitig ging über die Gegend von St. Maurice ein starker Hagelschauer nieder und richtete in den Weinbergen grossen Schaden an.
Gewitter. Am Sonntag abend entlud sich über St. Maurice wiederum ein heftiges Unwetter. Die Bevölkerung wurde alarmiert und begab sich nach der Richtung von Verolliez, woselbst der Fluss über die Ufer zu treten drohte. Den Anstrengungen von zirka 200 Mann ist es gelungen, das Ausbrechen der Fluten zu verhindern. Die Waisenanstalt für Mädchen musste völlig geräumt werden. Von den Forts beleuchteten die Scheinwerfer die bedrohten Gegenden. Gleichzeitig ging über die Gegend von St. Maurice ein starker Hagelschauer nieder und richtete in den Weinbergen grossen Schaden an.
(Q: Walliser Bote)
Ortsbetreff: St-Maurice
Sachbetreff: Hochwasser, Hagel, Unwetter
Jahreszeit: Sommer
Kategorien:
Naturkatastrophe ⇒ Hochwasser
Niederschlag ⇒ Hagel
Gewitter ⇒ Unwetter
Flurnamen (Gemeinde):
St-Maurice (Saint-Maurice) Koordinaten: 566321/566321
Vérolliey (Vérolliez) (Saint-Maurice) Koordinaten: 566319/566319
Original (detailiert):id: [8630] Walliser Bote
Datum: 1910-07-31
Quellentext:
[WB 13.07.1910; Nr. 56]:
Gewitter. Am Sonntag abend entlud sich über St. Maurice wiederum ein heftiges Unwetter. Die Bevölkerung wurde alarmiert und begab sich nach der Richtung von Verolliez, woselbst der Fluss über die Ufer zu treten drohte. Den Anstrengungen von zirka 200 Mann ist es gelungen, das Ausbrechen der Fluten zu verhindern. Die Waisenanstalt für Mädchen musste völlig geräumt werden. Von den Forts beleuchteten die Scheinwerfer die bedrohten Gegenden. Gleichzeitig ging über die Gegend von St. Maurice ein starker Hagelschauer nieder und richtete in den Weinbergen grossen Schaden an.
Original:
[WB 13.07.1910; Nr. 56]:Gewitter. Am Sonntag abend entlud sich über St. Maurice wiederum ein heftiges Unwetter. Die Bevölkerung wurde alarmiert und begab sich nach der Richtung von Verolliez, woselbst der Fluss über die Ufer zu treten drohte. Den Anstrengungen von zirka 200 Mann ist es gelungen, das Ausbrechen der Fluten zu verhindern. Die Waisenanstalt für Mädchen musste völlig geräumt werden. Von den Forts beleuchteten die Scheinwerfer die bedrohten Gegenden. Gleichzeitig ging über die Gegend von St. Maurice ein starker Hagelschauer nieder und richtete in den Weinbergen grossen Schaden an.
(Q: Walliser Bote)
Sachbetreff: Hochwasser, Hagel, Unwetter
Jahreszeit: Sommer
Kategorien:
Naturkatastrophe ⇒ Hochwasser
Niederschlag ⇒ Hagel
Gewitter ⇒ Unwetter
Flurnamen (Gemeinde):
St-Maurice (Saint-Maurice) Koordinaten: 566321/566321
Vérolliey (Vérolliez) (Saint-Maurice) Koordinaten: 566319/566319
Original (detailiert):id: [8630] Walliser Bote
KE ID: 5259
Datum: 1927-07-15
Quellentext:
[CF 15.07.1927; Nr. 80]:
L'ORAGE DE MARDI. — La trombe de mardi 12 et a causé de très graves dégâts dans quelques parties de notre vignoble, notamment d'ans la région de Leytron et Saillon.
Une partie des vignes de ces deux communes ont souffert de la grêle, un fléau extrêmement rare dans le Centre du Valais. Les vergers ont été également dévastés. Les sentiers furent transformés en torrents. Le sol était couvert de grêlons après l'orage. En dessous des villages de Produit et Montagnon, le vignoble des Prix a été partiellement éprouvé. Le ruisseau qui coule à proximité de Leytron a déborde et a recouvert les vignes de limon.
A Chamoson, l'orage a été très fort mais heureusement il n'a pas grêlé. Le méchant torrent de St-André transportait du limon et a débordé. Les deux ponts du Grugnay ont été emportés.
L'ORAGE DE MARDI. — La trombe de mardi 12 et a causé de très graves dégâts dans quelques parties de notre vignoble, notamment d'ans la région de Leytron et Saillon.
Une partie des vignes de ces deux communes ont souffert de la grêle, un fléau extrêmement rare dans le Centre du Valais. Les vergers ont été également dévastés. Les sentiers furent transformés en torrents. Le sol était couvert de grêlons après l'orage. En dessous des villages de Produit et Montagnon, le vignoble des Prix a été partiellement éprouvé. Le ruisseau qui coule à proximité de Leytron a déborde et a recouvert les vignes de limon.
A Chamoson, l'orage a été très fort mais heureusement il n'a pas grêlé. Le méchant torrent de St-André transportait du limon et a débordé. Les deux ponts du Grugnay ont été emportés.
(Q: Confédéré, Le)
Ortsbetreff: Saillon, Leytron, Chamoson, torrent de St-André
Sachbetreff: éboulement, inodation
Jahreszeit: Sommer
Kategorien:
Naturkatastrophe ⇒ Überschwemmung
Niederschlag ⇒ Hagel
Gewitter ⇒ Unwetter
Flurnamen (Gemeinde):
Leytron (Leytron) Koordinaten: 582149/582149
Saillon (Saillon) Koordinaten: 580346/580346
Chamoson (Chamoson) Koordinaten: 583506/583506
Tséné (St. André) (Chamoson) Koordinaten: 620058/620058
Original (detailiert):id: [9674] Le Confédéré
Datum: 1927-07-15
Quellentext:
[CF 15.07.1927; Nr. 80]:
L'ORAGE DE MARDI. — La trombe de mardi 12 et a causé de très graves dégâts dans quelques parties de notre vignoble, notamment d'ans la région de Leytron et Saillon.
Une partie des vignes de ces deux communes ont souffert de la grêle, un fléau extrêmement rare dans le Centre du Valais. Les vergers ont été également dévastés. Les sentiers furent transformés en torrents. Le sol était couvert de grêlons après l'orage. En dessous des villages de Produit et Montagnon, le vignoble des Prix a été partiellement éprouvé. Le ruisseau qui coule à proximité de Leytron a déborde et a recouvert les vignes de limon.
A Chamoson, l'orage a été très fort mais heureusement il n'a pas grêlé. Le méchant torrent de St-André transportait du limon et a débordé. Les deux ponts du Grugnay ont été emportés.
Original:
[CF 15.07.1927; Nr. 80]:L'ORAGE DE MARDI. — La trombe de mardi 12 et a causé de très graves dégâts dans quelques parties de notre vignoble, notamment d'ans la région de Leytron et Saillon.
Une partie des vignes de ces deux communes ont souffert de la grêle, un fléau extrêmement rare dans le Centre du Valais. Les vergers ont été également dévastés. Les sentiers furent transformés en torrents. Le sol était couvert de grêlons après l'orage. En dessous des villages de Produit et Montagnon, le vignoble des Prix a été partiellement éprouvé. Le ruisseau qui coule à proximité de Leytron a déborde et a recouvert les vignes de limon.
A Chamoson, l'orage a été très fort mais heureusement il n'a pas grêlé. Le méchant torrent de St-André transportait du limon et a débordé. Les deux ponts du Grugnay ont été emportés.
(Q: Confédéré, Le)
Sachbetreff: éboulement, inodation
Jahreszeit: Sommer
Kategorien:
Naturkatastrophe ⇒ Überschwemmung
Niederschlag ⇒ Hagel
Gewitter ⇒ Unwetter
Flurnamen (Gemeinde):
Leytron (Leytron) Koordinaten: 582149/582149
Saillon (Saillon) Koordinaten: 580346/580346
Chamoson (Chamoson) Koordinaten: 583506/583506
Tséné (St. André) (Chamoson) Koordinaten: 620058/620058
Original (detailiert):id: [9674] Le Confédéré
KE ID: 4942
Datum: 1929-06-18
Quellentext:
[WB 22.6.1929; Nr. 50]:
Sitten. Ein heftiges Gewitter entlud sich Dienstag abends 5 Uhr während ca. einer halben Stunde über die Stadt. Es goß vom Himmel, was es nur konnte. Während ca. 5 Minuten hagelte es. Die Hagelkörner erreichten den Umfang von großen Haselnüssen. Im Nu waren die Straßen in kleine Bächlein verwandelt. In den tiefer gelegenen Teilen der Stadt drang das Wasser in die Keller ein, wo es teilweise bis zu 1 Meter hoch stand. Wie es scheint, sollen die Reben nicht allzu sehr durch das Gewitter gelitten haben.
Sitten. Ein heftiges Gewitter entlud sich Dienstag abends 5 Uhr während ca. einer halben Stunde über die Stadt. Es goß vom Himmel, was es nur konnte. Während ca. 5 Minuten hagelte es. Die Hagelkörner erreichten den Umfang von großen Haselnüssen. Im Nu waren die Straßen in kleine Bächlein verwandelt. In den tiefer gelegenen Teilen der Stadt drang das Wasser in die Keller ein, wo es teilweise bis zu 1 Meter hoch stand. Wie es scheint, sollen die Reben nicht allzu sehr durch das Gewitter gelitten haben.
(Q: Walliser Bote)
Ortsbetreff: Sitten
Sachbetreff: Gewitter, Hagel, Überschwemmung
Jahreszeit: Sommer
Kategorien:
Naturkatastrophe ⇒ Überschwemmung
Gewitter ⇒ Unwetter
Niederschlag ⇒ Hagel
Flurname (Gemeinde):
Sion (Sion) Koordinaten: 593891/593891
Original (detailiert):id: [9178] Walliser Bote
Datum: 1929-06-18
Quellentext:
[WB 22.6.1929; Nr. 50]:
Sitten. Ein heftiges Gewitter entlud sich Dienstag abends 5 Uhr während ca. einer halben Stunde über die Stadt. Es goß vom Himmel, was es nur konnte. Während ca. 5 Minuten hagelte es. Die Hagelkörner erreichten den Umfang von großen Haselnüssen. Im Nu waren die Straßen in kleine Bächlein verwandelt. In den tiefer gelegenen Teilen der Stadt drang das Wasser in die Keller ein, wo es teilweise bis zu 1 Meter hoch stand. Wie es scheint, sollen die Reben nicht allzu sehr durch das Gewitter gelitten haben.
Original:
[WB 22.6.1929; Nr. 50]:Sitten. Ein heftiges Gewitter entlud sich Dienstag abends 5 Uhr während ca. einer halben Stunde über die Stadt. Es goß vom Himmel, was es nur konnte. Während ca. 5 Minuten hagelte es. Die Hagelkörner erreichten den Umfang von großen Haselnüssen. Im Nu waren die Straßen in kleine Bächlein verwandelt. In den tiefer gelegenen Teilen der Stadt drang das Wasser in die Keller ein, wo es teilweise bis zu 1 Meter hoch stand. Wie es scheint, sollen die Reben nicht allzu sehr durch das Gewitter gelitten haben.
(Q: Walliser Bote)
Sachbetreff: Gewitter, Hagel, Überschwemmung
Jahreszeit: Sommer
Kategorien:
Naturkatastrophe ⇒ Überschwemmung
Gewitter ⇒ Unwetter
Niederschlag ⇒ Hagel
Flurname (Gemeinde):
Sion (Sion) Koordinaten: 593891/593891
Original (detailiert):id: [9178] Walliser Bote
KE ID: 4943
Datum: 1929-06-18
Quellentext:
[WB 22.6.1929; Nr. 50]:
Mörjer-Berge. Letzten Dienstag wurde unser Gegend von einem heftigen Gewitter und Hagel heimgesucht. Aelteste Leute können sich nicht an eine solche „Sündflut" erinnern. Sowohl im Rieder- wie im Greicher-Wald hatte der Blitz eingeschlagen. Doch wurde das angefachte Feuer vom strömenden regen im Keime erstickt.
Mörjer-Berge. Letzten Dienstag wurde unser Gegend von einem heftigen Gewitter und Hagel heimgesucht. Aelteste Leute können sich nicht an eine solche „Sündflut" erinnern. Sowohl im Rieder- wie im Greicher-Wald hatte der Blitz eingeschlagen. Doch wurde das angefachte Feuer vom strömenden regen im Keime erstickt.
(Q: Walliser Bote)
Ortsbetreff: Ried-Mörel
Sachbetreff: Gewitter, Hagel
Jahreszeit: Sommer
Kategorien:
Niederschlag ⇒ Hagel
Gewitter ⇒ Unwetter
Flurnamen (Gemeinde):
Greich (Greich) Koordinaten: 646189/646189[OuF]
Ried-Mörel (Ried-Mörel) Koordinaten: 645762/645762[OuF]
Riederwald, dr (Ried-Mörel) Koordinaten: 644608/644608[OuF]
Greicherwald (Greich) Koordinaten: 646801/646801[OuF]
Original (detailiert):id: [9179] Walliser Bote
Datum: 1929-06-18
Quellentext:
[WB 22.6.1929; Nr. 50]:
Mörjer-Berge. Letzten Dienstag wurde unser Gegend von einem heftigen Gewitter und Hagel heimgesucht. Aelteste Leute können sich nicht an eine solche „Sündflut" erinnern. Sowohl im Rieder- wie im Greicher-Wald hatte der Blitz eingeschlagen. Doch wurde das angefachte Feuer vom strömenden regen im Keime erstickt.
Original:
[WB 22.6.1929; Nr. 50]:Mörjer-Berge. Letzten Dienstag wurde unser Gegend von einem heftigen Gewitter und Hagel heimgesucht. Aelteste Leute können sich nicht an eine solche „Sündflut" erinnern. Sowohl im Rieder- wie im Greicher-Wald hatte der Blitz eingeschlagen. Doch wurde das angefachte Feuer vom strömenden regen im Keime erstickt.
(Q: Walliser Bote)
Sachbetreff: Gewitter, Hagel
Jahreszeit: Sommer
Kategorien:
Niederschlag ⇒ Hagel
Gewitter ⇒ Unwetter
Flurnamen (Gemeinde):
Greich (Greich) Koordinaten: 646189/646189
Ried-Mörel (Ried-Mörel) Koordinaten: 645762/645762
Riederwald, dr (Ried-Mörel) Koordinaten: 644608/644608
Greicherwald (Greich) Koordinaten: 646801/646801
Original (detailiert):id: [9179] Walliser Bote