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Kategorie

Gletscher


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ID: 2095
Datum: 0000/00/00
Quellentext: (Lütschg 1926, S. 391): Der Mattmarksee trägt den Namen "Lac de Sas". Kein Weg längs des Sees ist nicht vermerkt. (Für das Walliser-Gebiet: Kopie der Karte von Lambien aus dem Jahre 1682). Aus: Topographische Karte von Deutschland und eines Teiles der Schweiz von J.W. Jäger. 1775. Frankfurt a.M. (Aus der Kartensammlung von W.A.B. Coolidge, Grindelwald).
Ortsbetreff: Mattmarksee, Allmagell
Sachbetreff: Gletscher-Kartographie
Kategorien:
GletscherGletscher
Quelle: [1926LÜTSCHG ] - Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge → Lütschg Otto, Über Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge. Sonderdarstellung des Mattmarkgebietes. Ein Beitrag zur Fluss- und Gletscherkunde der Schweiz. Zürich 1926.

ID: 2362
Datum: 0000/00/00
Quellentext: (Lütschg 1926, S. 414): "Karte von R. Leuzinger 1) mit Bleistifteintragungen der Grenzen des Seewinen-, Schwarzenberg-, Hohlaub- und Feegletschers druch den Geologen Alphonse Favre, Genf, im August 1877. (Die im Jahre 1870 von Leuzinger herausgegebene Karte entspricht in Hinsicht auf die Gletscherausdehnungen der Duforkarte aus dem Jahre 1860 (Bétemps). Der Flächeverlust seit 1860 beträgt für den Seewinengletscher 0.52 km2, den Schwarzenberggletscher 0,53 km2, den Hohlaubgletscher 0,18 km2 und den Feegletscher 1.30 km2. 1) im Besitze des Geologischen Institutes der Universität Genf (Prof. Dr. L.W. Collet).
Ortsbetreff: Mattmarkgebiet
Sachbetreff: Gletscher-Kartographie
Kategorien:
GletscherGletscher
Quelle: [1926LÜTSCHG ] - Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge → Lütschg Otto, Über Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge. Sonderdarstellung des Mattmarkgebietes. Ein Beitrag zur Fluss- und Gletscherkunde der Schweiz. Zürich 1926.

ID: 2201
Datum: 0000/00/00
Quellentext: (Lütschg 1926, S. 397): "Eine Viertelstunde oberhalb der Distel-Alpe steigt ein dritter Gletscher von Westen wieder bis ins Thal herab, nachher wird der Pfad etwas steiler als bis dahin, und man erreicht bald eine kleine Ebene, Telliboden genannt, in welcher herab sich von Süd-Ost oder der eigentlichen Höhe des Montemoro ein Gletscher zieht, über den man bey grösserem Schnee gewöhnlich den Weg nach Macugnaga nimmt..." In: Hirzel-Escher H. C., Tagebuch. Neue Alpina. Winterthur, 1827. S. 194/195.
Ortsbetreff: Thäliboden, Thälibodengletscher, Saas
Sachbetreff: Reisebericht
Kategorien:
GletscherGletscher
Quelle: [1926LÜTSCHG ] - Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge → Lütschg Otto, Über Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge. Sonderdarstellung des Mattmarkgebietes. Ein Beitrag zur Fluss- und Gletscherkunde der Schweiz. Zürich 1926.

ID: 3236
Datum: 0000/00/00
Quellentext: [p. 34]: Durch das Vieschertall ist vormahlen ein Pas gegangen undt bey Bellwaldren Schaaffalpa ein, iber das Rote Horn bis in Grindellwalt in das Berengebieth. s. auch WJb 17 (1948), S. 52
Bild: MICHEL034
Ortsbetreff: Fieschertal, Grindelwald
Kategorien:
GletscherGletscher
WitterungPass
Quelle: [1808Verz ] - Michel-Chronik → PA Ernen, L 68: Michel-Chronik

ID: 1902
Datum: 0000/00/00
Quellentext: [p. 38]: Es behaupten die Alten, mit der Kälte im Glauben sei auch Kälte in der Natur eingetreten: mit der unglücklichen Reformation sei ein vorhin nicht gekannter sehr kalter Nordwind entstanden, die Bise genannt. Gewiss ist es, dass um diese Zeit die Gletscher überall wieder heranzuwachsen begannen, manch fruchtbare Wiese, manch grasreiches Thälchen unter grausen Eismassen und wilden Gandecken vergruben und die vorhin freundlichere Natur im ganzen Thale in hohem Grade verwilderten, wodurch Saas in jenen elendem Zustand herabsank, von dem nun zu erzählen ist.
Ortsbetreff: Wallis
Sachbetreff: Sagen
Kategorien:
GletscherGletscher
Quelle: [1506RUPPEN ] - Die Chronik des Thales Saas → Ruppen Peter Joseph, Die Chronik des Thales Saas. 1851. Nachdruck Visp 1945.

ID: 726
Datum: 0000/00/00
Quellentext: Münster-Thal. Nördlich von Münster das enge, wilde Münster-Thal, in dessen Hintergrund der Münster-Gletscher. Durch dieses Thal soll einst ein Pass nach Bern geführt haben, worauf noch jetzt Spuren einer gepflasterten Strasse hinweisen.
Kalender: n. St.
Ortsbetreff: Münster
Sachbetreff: Sage
Kategorien:
GletscherGletscher
KlimaErwärmung
Quelle: [GomsJOLLER ] - Goms: Collectaneen von Pfarrer Joller → AGVO Brig, J 2: Collectaneen Pfarrer Joller: Goms

ID: 2116
Datum: 0000/00/00
Quellentext: (Lütschg 1926, S. 393): "Mackmar s. Matmar, nomen lacus alpestris et vere glacialis, in summa valle Saas, ad pedem australem (soll heissen septentrioalem, d.V.) M. Moro siti. Ad occasum ubique glacialibus molibus per arduos nudosque clivos usque in eius tristissimas undas dependentes riget" (also hiengen damals die Gletscher des Westabhanges d.h. des Schwarzenberg- und Allalingletschers in die "traurigen Wellen des Sees hinein!) "et boream versus, ubis Visp orientalis exitum habet, torrens sub immensum pontem, glacie conflatum praecepts sibi viam aperit" (öffnet sich ihren Weg steil hinab unter der ungeheuern aus Gletscher gebildeten Brücke, d.h. unter dem Allalingletscher). "Paulo infra, ex altissima porticu, pulcherrime cyanea, crystalloque simillima, amnis rursus comparet, ac istud frigidum antrum exultans deserit." (d.h. Etwas unterhalb erscheint der Fluss noch einmal aus einem sehr hohen prächtig blauen und krystallenen Tor und entrinnt aufspringend jener kalten Höhle.)" Übersetzt von Dr. H. Christ, Basel. In: Gaudin I., Flora helvetica, Vol. VII., Zürich, 1833, S. 314.
Ortsbetreff: Schwarzenberggletscher, Allalingletscher
Sachbetreff: Gletscherstand
Kategorien:
GletscherGletscher
Quelle: [1926LÜTSCHG ] - Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge → Lütschg Otto, Über Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge. Sonderdarstellung des Mattmarkgebietes. Ein Beitrag zur Fluss- und Gletscherkunde der Schweiz. Zürich 1926.

ID: 1979
Datum: 0000/00/00
Quellentext: [p. 112]: So wie es keinem Zweifel unterliegt, dass einst das Saasthal mit dichtem Walde überwachsen war, ebenso zuverlässig müssen wir grosse Gletscherepochen, wo der ganze Thalboden und alle Seitenschluchten mit gewaltigen Eisfirnen strotzten, annehmen und behaupten. Diese grause Gletscherentwicklung fand noch vor der Waldepoche, ja selbst vor den oben angeführten Bergstürzen statt. Unzweideutige und viel unleugbare Spuren haben diese gewaltigen Gletschermassen der Urzeit im Saasthale hinterlassen. So finden wir z.B. alle Felsen, die neueren Abbrüchen nicht unterlagen, ...
Ortsbetreff: Saastal
Sachbetreff: Gletschervorstoss
Kategorien:
GletscherGletscher
Quelle: [1506RUPPEN ] - Die Chronik des Thales Saas → Ruppen Peter Joseph, Die Chronik des Thales Saas. 1851. Nachdruck Visp 1945.

ID: 1980
Datum: 0000/00/00
Quellentext: [p. 113]: Einen unumstössigen Beweis für grosse Gletscherepochen liefern auch erratische Blöcke, bestehend aus Gabbro und Serpentin, die wir häufig im Thale zerstreut erblicken. Die erstere Felsart finden wir im Thale nur am Allalinhorn, die zweite am Rimphisch- und Strahlhorn anstehend. Viele Gabbro- und Serpentinblöcke, die über 300 Kubikfuss messen, sind im Almagel; (ein Gabbrostein von wenigst 600 Kubikfuss liegt mittagseits dem Moos an der Thalstrasse auf einer geschliffenen Felsplatte in ziemlicher Entfernung von der Thalfläche). Auch finden wir diese Blöcke oft in einer auffallenden Stellung; so z.B. ein Felsstück an der Strasse zur hohen Stiege in den Bielen zwischen dem 5ten und 6ten Geheimnisskapellchen und ein anderes auf Fee auf der Hundschüpfen. Nur gewaltige Gletscher konnten freilich solche Blöcke so weit dem Urfundorte entführen und auf so seltene Art absetzen. Im Ronggi unter der Furgjen kommt noch eine überraschende Gandecke vor, worin viel grösseres und kleineres Gabbro- und Serpentingeröll anzutreffen.
Ortsbetreff: Saas
Sachbetreff: Gletschervorstoss
Kategorien:
GletscherGletscher
Quelle: [1506RUPPEN ] - Die Chronik des Thales Saas → Ruppen Peter Joseph, Die Chronik des Thales Saas. 1851. Nachdruck Visp 1945.

ID: 2285
Datum: 0000/00/00
Quellentext: (Lütschg 1926, S. 406): "Indem der Weg, südlich der Kapelle ("Im Lerch", d.V.), am immer jähern Rand des Mittelgrats fortzieht, stellt sich uns die ganze vordere Eiswand des Alalaingletschers, in ihrer schiefen Richtung, entgegen. Etwas östlich ihrer Mitte, zeigte sich in diesem Augenblick das Gletscherthor, aus dessen gedrucktem Halbbogen die Saasvisp entströmt. Östlicher, uns näher, erschien noch ein zweites jetzt vom Strom verlassen, nächst dem Wendpunkt der Eiswand zwischen N. und O." Engelhardt Ch. M., Das Monte-Rosa- und Matterhorn-Geirg. Paris und Stuttgart, 1852, S. 53.
Ortsbetreff: Allalingletscher
Sachbetreff: Gletscherstand
Kategorien:
GletscherGletscher
Quelle: [1926LÜTSCHG ] - Ueber Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge → Lütschg Otto, Über Niederschlag und Abfluss im Hochgebirge. Sonderdarstellung des Mattmarkgebietes. Ein Beitrag zur Fluss- und Gletscherkunde der Schweiz. Zürich 1926.