Klima-Datenbank

Inventar historischer Klimadaten

Eintrag

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ID: 3243
Datum: 0000/00/00
Quellentext: [p. 35]: Item in Zeit der Pestilentz wahr auff dem Ärnerfelt das Fische Guoth bezalt worden um lib 30.
Bild: MICHEL035
Ortsbetreff: Ernen
Kategorien:
PreisAllgemein
Quelle: [1808Verz ] - Michel-Chronik → PA Ernen, L 68: Michel-Chronik

ID: 3507
Datum: 1322/04/13 ⏤ 1323/02/27
Quellentext: [quatrième compte:] Leyda et pedagium. Item reddit de exitu leyde et pedagium (...) per tempus de quo computi et respondet minus quia in parte fuit guerra et fuit caristia.
Quellenkritik: traduction : Leyde et péage. Il répond de moins que d'habitude parce dans la région, il y a eu la guerre et il y a eu la cherté. les dates indiquées correspondent aux dates extrêmes du compte
Kalender: a. St.
Ortsbetreff: Pont-d'Ain
Sachbetreff: Impacts by war or riots
Kategorien:
PreisAllgemein
Quelle: [1322CB9021 ] - Computus Thome de Langiis domicelli castellani Pontis Indis → ADep Côte-d'Or, B 9021, Computus Thome de Langiis domicelli castellani 1322-1323

ID: 2961
Datum: 1540/09/21
Quellentext: [WLA 3, 241b]: "'Wegen grosser vile aller früchten' erlassen die Boten der vier Zenden Goms, Brig, Visp und Raron-Mörel 'ein ordnung und schlag'. [Da durch Gottes Gnade dieses Jahr Wein, Roggen, Weizen, Hanf und anderes zur allgemeinen Befriedigung gediehen sind, wäre es gerecht, dass jeder seinen Nächsten zu einem gerechten Preis zum Wohle aller an seinen Erzeugnissen teilhaben liesse ... Man soll auf Gefallen der Gemeinden 'ein ordnung und schlag' erlassen]".
Ortsbetreff: Wallis
Sachbetreff: gutes Erntejahr
Kategorien:
ErtragAllgemein
PreisAllgemein
Quelle: [1500WLA ] - Walliser Landrats-Abschiede → WLA 1-9

ID: 3082
Datum: 1596/12/01 ⏤ 1596/12/09
Quellentext: [WLA 8, 33f]: Die Boten von Stadt und Zenden Sitten bringen vor, sie hätten den Auftrag anzuzeigen, dass Korn und Getreide in kurzer Zeit um einen Drittel teurer geworden seien und der Preis von Wochenmarkt zu Wochenmarkt steige. Dies werde zum grossen Teil dadurch verursacht, dass einige oben im Land ohne jede Rücksicht grosse Mengen Korn aufkaufen und mit Wagen fortführen. Es ist zu befürchten, dass sie Betrug und Fürkauf treiben und das Korn auch ins Ausland verkaufen. Um einer grossen Teuerung vorzubeugen, wäre es gut, dass die, welche am Wochenmarkt Korn kaufen möchten, einen schriftlichen Schein ihres ordentlichen Richters vorlegen müssten, besagend, dass sie das Korn nötig haben und nur für ihren eigenen Hausgebrauch kaufen. - U.G.H., der Landeshuaptmann und die Ratsboten bewilligen dies aufgrund obiger Darlegung, "bis das ein felliger roub verhanden und das kiren in ein zimlicheren schlag pracht".
Ortsbetreff: Sitten
Sachbetreff: Wochenmarkt; Markt; Getreidepreise; Teuerung
Kategorien:
PreisAllgemein
PreisKorn
Quelle: [1500WLA ] - Walliser Landrats-Abschiede → WLA 1-9

ID: 3083
Datum: 1597/06/07 ⏤ 1597/06/15
Quellentext: [WLA 8, 42f / 43f]: Ein Viehhändler aus Italien erscheint in seinem und seiner Mitgeteilen Namen vor dem Landrat und zeigt an, im vergangenen und auch im gegenwärtigen Jahr, als sie fette Rinder durch das Land getrieben, hätten ihnen die Metzger der Stadt Sitten aufgrund des Zugrechts sieben oder acht Rinder abgenommen und diese gemäss Schätzung bezahlt und nicht so viel, wie sie ausgelegt hätten. Dadurch hätten sei 14 oder 15 Kronen verlieren müssen, was für sie eine schwere Belastung darstelle. Er verlangt, dass die Sache gebührend überprüft werde und dass beschlossen werde, "das welcher neisswo inen ein zug tun well, das derselb zum wenigesten dasjänig, was si die rinder kostent", erlegen solle. - Die Boten von Stadt und Zenden Sitten entgegnen darauf, dass die Italiener, wie jedermann bekannt, im vergangenen Jahr im Land dermassen viel Rindvieh für die Ausfuhr aufgekauft und es dadurch so verteuert hätten, dass die Burgerschaft gezwungen gewesen sei, einzugreifen und Mittel und Wege zu finden, um den Metzgern der Stadt zu helfen. Diese bedienten nicht nur die Stadt, sondern auch die Hofhaltung des Bischofs und andere Landleute, zudem kämen viele Fremde und Einheimische zum Gericht oder zu den Märkten in die Stadt oder reisten hier durch. Die Italiener hätten es so weit gebracht, dass das Pfund Rindfleisch um ein Drittel teurer geworden sei: früher habe man das Pfund Rindfleisch einen halben Batzen bezahlt, jetzt müsse man drei Kreuzer dafür geben. Es sei auch nichts Neues, denn die alten Abschiede gestatteten es, dass man gegen die Italiener und alle Fremden auf liegende Güter aufgrund einer Schätzung das Zugrecht geltend machen könne; folglich solle man notfalls dieses Recht auch für Rindvieh, insbesondere / für Mastvieh, und für Schnecken anwenden können. Es sei auch zu bedenken, wie sie sich mit Reis, Kastanien und anderem der Landschaft gegenüber verhielten.
Ortsbetreff: Sitten
Sachbetreff: Rindfleischpreis; Teuerung
Kategorien:
PreisRindfleisch
PreisAllgemein
Quelle: [1500WLA ] - Walliser Landrats-Abschiede → WLA 1-9

ID: 3088
Datum: 1599/06/12 ⏤ 1599/06/19
Quellentext: [WLA 8, 109b]: Früher hat es der neugewählte Landeshauptmann wegen Ausbruch der Pest, grosser Teuerung und anderer ähnlicher Behinderungen nach der Bestätigung mehrmals unterlassen, von Zenden zu Zenden zu reiten, um den üblichen Gehorsamseid entgegenzunehmen. Die Boten der sieben Zenden haben jeweils im Landrat namens ihrer Räte und Gemeinden Gehorsam geschworen. Diesmal wird es aus verschiedenen Gründen, insbesondere aber wegen 'der unmiessigen zit und angang der reiben' im Land und wegen des gegenwärtigen Hochwassers, auf die gleiche Art und Weise gemacht.
Ortsbetreff: Wallis
Sachbetreff: Hochwasser; Pest; Teuerung
Kategorien:
NaturkatastropheÜberschwemmung
EpidemiePest
PreisAllgemein
DB Naturgefahren:
Klimaereignis [ID 625]
Quelle: [1500WLA ] - Walliser Landrats-Abschiede → WLA 1-9

ID: 3103
Datum: 1601/08/07 ⏤ 1601/08/17
Quellentext: [WLA 8, 198b]: Schon mehrmals hat es der neuzugewählte Landeshauptmann wegen der Pest, grosser Teuerung oder anderer ähnlicher Hindernisse unterlassen, nach erlangter Bestätigung von Zenden zu Zenden zu reiten und wie üblich den Gehorsamseid abzunehmen. In einem solchen Fall haben die Ratsboten aller sieben Zenden namens ihrer Räte und Gemeinden dem Landeshauptmann den Treueid geschworen. Auch dieses Mal wird der Gehorsam aus verschiedenen Gründen, namentlich wegen des ungelegenen Zeitpunkts und der im ganzen Land beginnenden Ernte sowie wegen der momentan herrschenden Wassergrösse, auf diese Weise geleistet.
Ortsbetreff: Wallis
Sachbetreff: Pest; Teuerung; Erntebeginn; Hochwasser
Kategorien:
EpidemiePest
PreisAllgemein
Ernte- und andere TermineAllgemein
NaturkatastropheÜberschwemmung
DB Naturgefahren:
Klimaereignis [ID 626]
Quelle: [1500WLA ] - Walliser Landrats-Abschiede → WLA 1-9

ID: 2041
Datum: 1626/00/00 ⏤ 1633/00/00
Quellentext: (FURRER Bd. 1, S. 358): Von 1626 bis 1633 waren so kalte Jahre, dass in höhern Gegenden die Früchte nicht reif wurden. Wein war kaum um hohe Preise zu erhalten. In mancher Gegend waren der am Leben Gebliebenen noch immer zu Viele. So musste aus dem Saaserthale die Hälfte der Bewohner auswandern." (Siehe auch LÜTSCHG 1926, 386)
Ortsbetreff: Saas
Sachbetreff: Kälte; Teuerung; Emigration
Kategorien:
TemperaturKälte
PreisAllgemein
PreisWein
Quelle: [1850FURRER ] - Geschichte, Statistik und Urkunden-Sammlung über Wallis, 3 Bde, Sitten 1850-1852 → Furrer Sigismund, Geschichte, Statistik und Urkunden-Sammlung über Wallis, 3 Bde, Sitten 1850-1852. (Cf. BWG 20, 1988, S. 149-157).

ID: 3244
Datum: 1690/00/00
Quellentext: [p. 35]: 1690 wahr das Fischi Guoth im Ärnerfelt bezalt worden 100 Kronen. Derzeit ware vill Gelt undt wenig Guoth feili. Dis werthe nur etliche Jahr.
Bild: MICHEL035
Ortsbetreff: Ernen
Kategorien:
PreisAllgemein
Quelle: [1808Verz ] - Michel-Chronik → PA Ernen, L 68: Michel-Chronik

ID: 3251
Datum: 1690/00/00
Quellentext: [p. 36]: 1690 hat der Huothmacher zuo Mörell 2 Küenen Alpa undt ein Stück Heiwmath darzuo gekauft in Schineren Sentum um 700 lib.
Bild: MICHEL036
Ortsbetreff: Binn
Kategorien:
PreisAllgemein
Quelle: [1808Verz ] - Michel-Chronik → PA Ernen, L 68: Michel-Chronik